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Geplante Bahnsteighöhen in Niefern hat Erik Schweickert den TV-Filmern von „Plusminus“ gezeigt.  Foto: Meyer
Geplante Bahnsteighöhen in Niefern hat Erik Schweickert den TV-Filmern von „Plusminus“ gezeigt. Foto: Meyer
19.10.2017

Breiter Widerstand gegen den Bahn-Sinn in Niefern

Das Landes-Verkehrsministerium sieht in der für Niefern geplanten Bahnsteighöhe einen Schildbürgerstreich, den es nicht hinnehmen will.

Unsinn, Starrsinn der Bahn: In der jüngsten ARD-Sendung „Plusminus“ über die unterschiedlichen Bauhöhen beim Ausbau der Bahnsteige zogen sich die beiden Worte durch den ganzen Beitrag. Im Nieferner Bahnhof zeigte der Landtagsabgeordnete Erik Schweickert (FDP) mit einem Meterstock den Filmemachern den Bahn-Sinn (die PZ hat berichtet). Die Zugänge in die Züge sollen dort auf 76 Zentimeter erhöht werden. Das schafft allerdings beim Einstieg in die Wagen Barrieren für Fahrgäste. Die Regionalzüge, die in Niefern Halt machen, sind auf 55 Zentimeter hohe Bahnsteige ausgelegt.

Inzwischen hat auch das baden-württembergische Verkehrsministerium in Stuttgart auf die massive Kritik an den Planern der Bahn reagiert. Das Land will Schildbürgerstreiche wie im Fall Niefern nicht hinnehmen. Mehr lesen Sie am Freitag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.