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Am 7. Juni verursachte ein plötzlich auftretendes Gewitter zahlreiche Schäden in Bretten. Foto: PZ-Archiv
12.08.2015

Bretten beziffert Millionenschaden nach Unwetter

Dauerregen und Hagel prasselten in der Nacht zum 7. Juni in unglaublichen Mengen auf Bretten herunter. Heute beziffert die Stadt die Schäden, die das damals örtlich eng begrenzte, dafür umso heftigere Unwetter angerichtet hat, mit mindestens fünf Millionen Euro.

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Nach wie vor seien einige Wohnungen unbewohnbar, berichtete der Südwestrundfunk am Mittwoch. Das Unwetter hatte sich unmittelbar über der Kraichgau-Stadt entwickelt. Weil keine starke Windströmung herrschte, entluden sich die Wolken genau dort. Nachbarkommunen bekamen von den Fluten nichts mit. Rund 400 Keller waren in Bretten vollgelaufen, Felder wurden überflutet, Autos demoliert.

Nach Angaben von Oberbürgermeister Martin Wolff (parteilos) ist die Hilfsbereitschaft groß. Für Menschen ohne richtigen Versicherungsschutz und ohne finanzielle Reserven seien Spenden in Höhe von mindestens 100 000 Euro gesammelt worden.

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