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Mehr als 100 Bürger demonstrierten vor der Sitzung des Bauausschusses vor dem Rathaus in Langensteinbach. Stein des Anstoßes in ein Sechs-Familienhaus an der Speicherstraße in Langensteinbach. Gefordert wird ein „verträgliches“ städtebauliches Konzept für die zunehmende „Innenverdichtung“. Foto: Weber
Mehr als 100 Bürger demonstrierten vor der Sitzung des Bauausschusses vor dem Rathaus in Langensteinbach. Stein des Anstoßes in ein Sechs-Familienhaus an der Speicherstraße in Langensteinbach. Gefordert wird ein „verträgliches“ städtebauliches Konzept für die zunehmende „Innenverdichtung“. Foto: Weber
14.09.2017

Bürger gegen Bauprojekt: Initiative in Langensteinbach kämpft gegen massive Verdichtung

Karlsbad. Mehr als 100 Demonstranten brachten am Mittwochabend vor der Sitzung des gemeinderätlichen Bauausschusses mit Transparenten ihren Unmut über eine zu massive Bebauung im Innenbereich zum Ausdruck.

Dabei stellt man sich gegen ein geplantes Sechs-Familien-Haus auf einer Grundstücksfläche von 444 Quadratmetern an der Speicherstaße 5 in Langensteinbach durch einen Bauträger. Die Beteiligung von Bürgern aus anderen Ortsteilen zeigt, dass in Sachen „Innenverdichtung durch opulente Bauprojekte“ zunehmend Kritik laut wird.

Nachdem der Bauträger die Planung des Bauvorhabens „Speicherstraße 5“ erneut modifizierte, musste sich der Bauausschuss wiederholt damit befassen

Initiator der „Gegenwind-Aktion“ ist die vor wenigen Wochen gegründete Bürgerinitiative „PerLa“ (Perspektive für Langensteinbach) die von den unmittelbaren Angrenzern des geplanten Mehrfamilienhauses an der Speicherstraße ins Leben gerufen wurde. Rund 1300 Unterschriften wurden bisher gesammelt, mit dem Ziel, bei der Gemeinde die Aufstellung eines Bebauungsplanes, der in den Innenortsbereichen im Regelfall fehlt, zu erreichen.

Neben dem massiven Baukörper richtet sich die Kritik gegen die in Reihe geplanten sieben Garagenausfahrten, die unmittelbar an die nur fünf Meter breite Speicherstraße angrenzen. Hier sieht man eine erhebliche Gefährdung für die vielen Fußgänger in diesem verkehrsberuhigten Bereich bei der extrem beengte „Rangiersituation“.

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