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31.01.2018

Bürger in Kämpfelbach müssen tiefer in die Tasche greifen

Kämpfelbach. Die Abwassergebühren der Gemeinde Kämpfelbach, bestehend aus der Schmutzwassergebühr und aus der Niederschlagswassergebühr, müssen nach der neuesten Gebührenkalkulation den gestiegenen Kosten angepasst werden.

Entsprechend der kalkulatorischen Vorgaben stimmte der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung einer Gebührenerhöhung zum Beginn dieses Jahres für den Zeitraum der Jahre 2018 bis 2020 zu. Die Schmutzwassergebühr steigt von 2,20 Euro auf 2,33 Euro je Kubikmeter verbrauchtem Frischwasser. Die Niederschlagswassergebühr geht hoch von 0,67 Euro auf 0,78 Euro je Quadratmeter der anrechenbaren Grundstücksfläche. Kämmerer Manfred Schleicher vom Gemeindeverwaltungsverband Kämpfelbachtal erläuterte die Eckdaten der von einer Fachfirma erstellten Gebührenkalkulation für die öffentliche Einrichtung Abwasserbeseitigung.

Als Antwort auf Fragen aus der Mitte des Gemeinderates sagte Schleicher, dass die Gemeinde nach dem Kommunalabgabengesetz den betriebswirtschaftlichen Aufwand für Kanalisation und Kläranlage bis maximal zur sogenannten Gebührenobergrenze von den Nutzern, also Bürgern, Gewerbetreibenden und Firmen über die Abwassergebühren zurückerheben muss. Ein Überschuss darf nicht erzielt werden. Sollte sich während der Laufzeit des Gebührenzeitraumes doch eine Überdeckung ergeben, so ist diese bei der nächsten Gebührenkalkulation entsprechend zu berücksichtigen, erläuterte der Kämmerer. Er wies auch darauf hin, dass bei der jetzigen Kalkulation von folgenden jährlichen Nettokosten für die Abwasserbeseitigung ausgegangen wurde: 2018 835 000 Euro, 2019 865 000 Euro und 2020 873 000 Euro. Mehr lesen Sie am Donnerstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.