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Für die Etablierung eines Bürgerbusses in Remchingen hat der Bürgerverein für Demokratie und Bürgerbeteiligung schon konkrete Pläne. Von links: die Projektinitiatoren Kurt Hammel und Michael Loewenstein mit dem Vereinsvorsitzenden Lothar Wolf. Foto: Zachmann
Für die Etablierung eines Bürgerbusses in Remchingen hat der Bürgerverein für Demokratie und Bürgerbeteiligung schon konkrete Pläne. Von links: die Projektinitiatoren Kurt Hammel und Michael Loewenstein mit dem Vereinsvorsitzenden Lothar Wolf. Foto: Zachmann
06.12.2017

Bürgerbus: Remchinger wollen mobil machen

Remchingen. Zu alt oder jung fürs Autofahren, je nach Wohnlage unzureichend angebunden an den öffentlichen Verkehr – seit Jahren wünschen sich einige Remchinger einen Bürgerbus. An der Umsetzung hapert es bislang. Jetzt hat sich der Bürgerverein, bekannt aus den Diskussionen rund ums neue Rathaus und Altenpflegeheim, dem Thema angenommen.

„Die Idee stammt nicht von uns“, machte Michael Loewenstein deutlich und erinnerte an das mehrmalige Vorpreschen der CDU-Fraktion im Gemeinderat. Nach Recherchen und Expertengesprächen präsentierten er und Kurt Hammel 25 Zuhörern, darunter auch zwei Rathausvertretern, nun das Konzept: „Der Remchinger“ könnte der Sechssitzer-Bus mit Elektroantrieb heißen und auf einer 26 Kilometer langen, etwa einstündigen Kreisroute durch alle vier Ortsteile vor allem dort fahren, wo es keinen Zugang zu Bussen gibt.

„Es ist gut, dass das Thema gleich durch verschiedene Akteure Fahrt aufnimmt, ich bin grundsätzlich bereit, das zu unterstützen“, erklärte Bürgermeister Luca Wilhelm Prayon auf Nachfrage. Er warnte allerdings vor vorschneller Euphorie: „Es wäre gut, wenn wir die konkrete Umsetzung in Ruhe und durchdacht beispielsweise in einem gemeinsamen Bürgerbusverein angehen würden.“

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