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Beim Bürgerhaus in Kieselbronn  ziehen alle an einem Strang.
09.02.2011

Bürgerhaus Kieselbronn: Hier ziehen alle an einem Strang

KIESELBRONN. Am Bürgerhaus in Kieselbronn wird unter Hochdruck gearbeitet. Über 8000 Arbeitsstunden haben Ehrenamtliche bislang in das unter Denkmalschutz stehende Gebäude, das so genannte Kronenschulhaus (zunächst Gaststätte, dann Schule), investiert. Bis September soll das Ortsbild prägende Gebäude schräg gegenüber dem Kieselbronner Rathaus modernisiert und umgebaut sein.

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Das Beachtlich: Hier ziehen alle an einem Strang: Verwaltung, Gemeinderat und Bürgerschaft - und das über die Generationen hinweg. "Es engagieren sich Alt und Jung", wie Bürgermeister Heiko Faber und Architekt Joachim Theilmann unterstreichen. Die freiwilligen Helfer sind aber nicht nur bis in die Haarspitzen motiviert, sondern auch hoch qualifiziert, etwa wie die Bautechnikern Vlasta Kallay-Augenstein, die viel Erfahrung mit der Renovierung historischer Gebäude mitbringt.

Bürgermeister Faber spricht von einem echten Bürgerprojekt. Die anfängliche Skepsis, ob ein solch gewaltiges Projekt von der Gemeinde mit Hilfe der Bürgerschaft gepackt werden könne, ist längst der Gewissheit gewichen: Die Kieselbronner gemeinsam können das stemmen. Repräsentations- und Vereinsräume, das Trauzimmer, Wohnungen und nicht zuletzt ein Weinlokal im Gewölbekeller sollen Platz finden im Bürgerhaus. Als Maßnahme im Rahmen des Landessanierungsprogramms kann Kieselbronn bei diesem fast 800 000 Euro kostenden Projekt mit einem Landeszuschuss von knapp 50 Prozent rechnen. Wie beliebt die Maßnahme in Kieselbronn ist, zeigt sich auch an den Samstagen, an denen die Mehrheit der Ehrenamtlichen zumeist Hand an legt: Um die Helfer zu stärken, gibt's in der Regel ein warmes Essen und das wird von der Bevölkerung gespendet. mar