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Unzählige Hände schüttelte Bürgermeister Mario Weisbrich (rechts) nach seinem Wahlsieg. Zu den Kollegen, die nach Wimsheim gekommen waren, gehörten auch Norbert Holme aus Ölbronn-Dürrn, Luca Prayon aus Remchingen und Heiko Faber aus Kieselbronn, außerdem der FDP-Landtagsabgeordnete Erik Schweickert. Foto: Tilo Keller
12.03.2018

Bürgermeister Mario Weisbrich: Wahlsieg gefeiert und dann ab ins Büro

Wimsheim. Nach der Wahl-Feier saß der wiedergewählte Bürgermeister Mario Weisbrich am Montagmorgen wieder im Büro. Der Alltag ist bei seiner Hauptkonkurrentin Beate Lämmle-Koziollek ebenfalls eingezogen.

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Bildergalerie: Mario Weisbrich bleibt Schultes in Wimsheim - 1

Wie viele Hände er am Wahlabend geschüttelt hat, kann Mario Weisbrich nicht sagen. Aber eines weiß der Wimsheimer Bürgermeister genau: „Es waren eine Unmenge Leute da, und das hat mich riesig gefreut.“ Der einzige Nachteil des großen Andrangs war, dass es richtig heiß wurde im Sitzungssaal – und da konnte selbst der Wahlsieger keine Abhilfe schaffen. „Meine Mitarbeiter haben sofort protestiert, als ich lüften wollte“, erzählt er lachend. Grund: Bei seiner ersten Wahl im Jahr 2010 hat jemand die Fenster geöffnet – und alle Wahlzettel sind durcheinander geflogen. Deshalb musste der 44-Jährige diesmal die Hitze ertragen. Aber was sind schon ein paar Schweißperlen, wenn man gerade die Wahl gewonnen hat?

Nach dem offiziellen Teil hat Weisbrich die Wahlhelfer in die Sportgaststätte eingeladen. Auch Kollegen, seine Familie, Eltern und Geschwister haben noch mit ihm angestoßen. „Es war ein richtig schöner Abend“, erzählt er. Gegen zehn Uhr ging es dann aber nach Hause, schließlich mussten die Kinder Lea, Tom und Hanna gestern früh raus. Sein Sohn habe übrigens das Wahlergebnis nicht kurz vor der Verkündung mitbekommen, klärt Weisbrich auf. Er habe nur seinem Vater signalisieren wollen, dass das Licht im Flur jetzt funktioniere und deshalb gesagt „passt“. Am Montag saß der Bürgermeister um kurz nach acht Uhr schon wieder an seinem Schreibtisch im Rathaus.

Für Beate Lämmle-Koziollek, die die 53-jährige Haushaltsökonomin aus Wimsheim und Weisbrichs Herausforderin, begann auch wieder der ganz normale Alltag – und zwar in Stuttgart. Im Fachbereich Wirtschaft der Dualen Hochschule saß sie den ganzen Tag in einer Berufungskommission.

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