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Michael Seiß als Kreisrat bei der Amtseinführung von Landrat Rosenau: Im Gremium macht er weiter, aber nicht mehr in der CDU-Fraktion. Er verlässt sie, weil ihm bei der Politik der Partei auf Bundes- und Landesebene das Lachen vergangen ist. Foto: Meyer, Archiv
Michael Seiß als Kreisrat bei der Amtseinführung von Landrat Rosenau: Im Gremium macht er weiter, aber nicht mehr in der CDU-Fraktion. Er verlässt sie, weil ihm bei der Politik der Partei auf Bundes- und Landesebene das Lachen vergangen ist. Foto: Meyer, Archiv
14.03.2018

Bürgermeister Michael Seiß zeigt der Bundes-CDU die Zähne

Friolzheim/Enzkreis. Friolzheims Rathauschef verlässt wegen Ärgers über die GroKo die CDU-Fraktion im Kreistag. Die Last der Flüchtlingspolitik für Kommunen ist für ihn einer der Gründe.

Friolzheims Bürgermeister Michael Seiß ist zwar kein Mitglied der CDU, doch seit seiner Jugend gehören der Partei seine Sympathien. Als Rathauschef hat er sich fast 14 Jahre lang im Kreistag und Regionalverband für die Union engagiert. Damit ist Schluss. Dass er der CDU die Mitarbeit am Mittwoch aufkündigte, fiel nicht zufällig auf den Tag der Wiederwahl von Kanzlerin Angela Merkel mit Stimmen der Großen Koalition im Bundestag: Sein Schritt, so Seiß, habe nichts mit der Politik im Enzkreis oder der Region zu tun, sondern nur mit der Bundes- und Landes-CDU. Im Kreistag arbeitet der Friolzheimer als fraktionsloser Rat weiter mit.

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