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17.03.2016

Bürgermeister will feinstaub-geplagten Stuttgartern Wildbader Luft in Flaschen vermitteln

Bad Wildbad. In Sachen „Tatort im Nordschwarzwald“ herrscht zur Zeit Sendepause: keine neuen Mordspläne vom Bad Wildbader Bürgermeister. Aber wer deshalb glaubt, Klaus Mack seien die Ideen ausgegangen, liegt falsch. Der umtriebige Schultes ist gerade dabei, seinen neusten Coup zu landen – wie immer zum Besten von Bad Wildbads Image.

Auslöser für seinen Einfall war der ständige Feinstaub-Alarm in Stuttgart: Warum in der Landeshauptstadt husten, wo die gesunde Schwarzwald-Luft doch so nah liegt. In Bad Wildbad, um genau zu sein.

Deshalb lädt Mack alle Stuttgarter zum Durchatmen in den Schwarzwald ein. Mit einem neuen lufthygienischen Gutachten hat er gute Argumente: beim ersten großen Feinstaubalarm wurden in Stuttgart 68 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter in der Luft gemessen.

In Bad Wildbad hingegen liegt der Wert am verkehrsreichsten Punkt bei 7,3 Mikrogramm. „Wir haben damit im Schnitt fast zehn Mal weniger Feinstaub als in Stuttgart“, rechnet der Rathauschef vor. Mit nur einer Stunde Autofahrt hätte die Stuttgarter Bevölkerung damit ein Naherholungsziel vor der Haustüre, um der feinstaubbelasteten Luft zu entkommen. Bequem und ökologischer sei das Zentrum Bad Wildbads sogar mit der Stadtbahn ab Pforzheim erreichbar.

Aber mit der Einladung ist es noch nicht genug: In der Bad Wildbader Touristik hält Geschäftsführer Bernhard Mosbacher für alle Besucher aus der Landeshauptstadt eine Überraschung bereit. Wer bis zum 1. Juni in der Tourist-Info vorbeischaut, erhält kostenlos eine Flasche „Bad Wildbader Luft“ zum Mitnehmen. Ein nettes Andenken für alle, die die Nase voll vom Feinstaub haben.

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