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In diesem Haus in Schömberg, dem sogenannten Tau-Haus, sollen ab Oktober Asylbewerber untergebracht werden.Foto:  Eschwey
In diesem Haus in Schömberg, dem sogenannten Tau-Haus, sollen ab Oktober Asylbewerber untergebracht werden.Foto: Eschwey
24.09.2014

Bürgerprotest in Schömberg gegen Unterbringung von Asylbewerbern

Die Wogen im Schömberger Gemeinderat schlugen schon hoch, bevor die eigentliche Sitzung begonnen hatte. Bürger stellten Fragen zu zwei Themen, die ihnen unter den Nägeln brennen – das zeigte schon die große Zahl an Besuchern:

Es ging um die Windkraft und die Unterbringung von Asylbewerbern. Die Gemeinde müsse sich darauf einstellen, eine große Anzahl von Asylbewerbern unterzubringen – und zwar in allen Ortsteilen, betonte Bürgermeisterin Bettina Mettler. „Daran führt kein Weg vorbei.“

Bei der Windkraft könnte sich dagegen etwas tun. CDU-Fraktionschef Joachim Zillinger stellte in Aussicht, dass seine Fraktion einen Bürgerentscheid über dieses Thema beantragen könnte.

Ein Bürger informierte sich, ob es richtig sei, dass in dem Haus in der Waldstraße 1 Asylbewerber untergebracht werden sollen – was die Bürgermeisterin bestätigte. Der Mann kritisierte, dass die Bevölkerung über diese Pläne nicht informiert worden sei. Die Bürgermeisterin machte klar, dass es zu dieser Entscheidung keine Alternative gebe.

Wolfgang Arnold von der Bürgerinitiative, die sich gegen einen Windpark auf der Langenbrander Höhe wehrt, überreichte der Bürgermeisterin eine Unterschriftensammlung. Mehr als 1000 Menschen haben darauf unterschrieben, erklärte er.

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