nach oben
Mit Spürhunden (Symbolbild), so genannten Man-Trailern, suchte die Calwer Polizei nach der Tatwaffe, die ein Messerstecher benutzte, als er ein Pärchen in deren Schlafzimmer überfiel und verletzte.
Mit Spürhunden (Symbolbild), so genannten Man-Trailern, suchte die Calwer Polizei nach der Tatwaffe, die ein Messerstecher benutzte, als er ein Pärchen in deren Schlafzimmer überfiel und verletzte. © Symbolbild: dpa
12.01.2012

Bundesstraße gesperrt, weil Polizeihunde Messer suchen

Calw. Weil die Polizei zwischen Althengstett und Calw-Stammheim mit Spezialhunden nach einem Messer gesucht hat, mit dem ein 25-Jähriger am Sonntagmorgen in Calw-Stammheim im Schlafzimmer eines Wohnhauses auf ein junges Pärchen eingestochen hatte, musste am Donnerstag die B295 für eine Dreiviertelstunde vollständig gesperrt werden. Dreieinhalb Stunden dauerte die Suche insgesamt, die allerdings ergebnislos verlief.

Mit Hilfe eines Man-Trailers von der Polizeidirektion Heidelberg - dabei handelt es sich um einen Spezialhund, der zur Spurensuche eingesetzt wird - wurde am Montag bereits der Fluchtweg des festgenommenen Tatverdächtigen festgelegt. Am Donnerstag in der Zeit von 9.30 bis 13 Uhr wurde mit Hilfe von sechs Spurensuchhunden der Polizei der Fluchtweg abgesucht. Dazu musste die B295 von 10 bis 10.45 Uhr vollständig gesperrt werden.

Die Tatwaffe wurde dabei nicht gefunden. Die Hundestaffel der Polizeidirektion Calw wurde bei dieser Suchaktion durch Hunde der Polizeidirektion Heidelberg und der Polizeipräsidien Karlsruhe und Mannheim unterstützt.

Der 25-jährige Tatverdächtige ist der Ex-Freund des 23-jährigen Opfers. Er wurde am Montag dem Haftrichter am Amtsgericht Tübingen vorgeführt, der Haftbefehl erließ. Die Ermittlungen der Calwer Kriminalpolizei dauern an. pol

Leserkommentare (0)