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Heiko Genthner
Heiko Genthner
18.05.2018

CDU: Comeniusschule soll in Königsbach bleiben

Königsbach-Stein. Die Comeniusschule, eine Förderschule des Enzkreises, will ihren Standort im Bildungszentrum Königsbach behalten und nicht an die Habsburgerstraße in Pforzheim wechseln. Das nimmt die CDU-Kreistagsfraktion von einem Besuch in der Einrichtung samt Gespräch mit Schulleiterin Angelika Schleider und Konrektorin Hanna Hintze mit. Die Argumente seien überzeugend, so Fraktionsvorsitzender Günter Bächle in einer Pressemitteilung.

Als Beispiel nennt die Fraktion folgendes: Man könne nicht drei der vier Förderschulen in Pforzheim konzentrieren. Die Comeniusschule habe ein Einzugsgebiet von sieben Kommunen im Nordwestkreis und kooperiere dort mit 13 Schulen, hatte Schleider den Kreisräten gesagt. In ein saniertes Gebäude der jetzigen Gustav-Heinemann-Schule in Pforzheim umzuziehen, wie von der Kreisverwaltung in die Diskussion gebracht, bedeute, sich für einen falschen Standort zu entscheiden. Heiko Genthner, Bürgermeister von Königsbach-Stein und CDU-Kreisrat, betonte, die dem Landkreis gehörende Grundstücksfläche im Areal des Bildungszentrums Königsbach reiche für eine Erweiterung der Comeniusschule aus. Notwendig sei auch die Sanierung des Bestandsgebäudes.

Gegen einen Standort in Pforzheim spreche laut Mitteilung unter anderem die Zeit, die für Lehrer wie Schüler auf der Strecke bleibe. Schüler, die mit der Bahn kämen, könnten die Habsburgerstraße schwerer erreichen, zudem sei ein Standort im ländlichen Raum ein Vorteil. Die Schule sei mit dem Gemeinde- und Vereinsleben von Königsbach-Stein verbunden. Alles spreche für die Beibehaltung des Standortes.