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Der CDU-KPV-Vorstand um Sascha-Felipe Hottinger (von links), Gunther Krichbaum, Günter Bächle, Kurt Ebel, Martin Gegenheimer, Marianne Engeser, Dirk Büscher, Luca Wilhelm Prayon, Johannes Bächle und Martin Steiner hat sich zur Hauptversammlung getroffen.  Foto: Zachmann 

CDU-Kommunalpolitiker wollen Enzkreis und Pforzheim noch enger zusammenbringen

Remchingen. „Es gibt nichts Schöneres als die Kommunalpolitik: Man sieht seine Erfolge – und auch seine Fehler“, brachte Günter Bächle bei der Hauptversammlung der Kommunalpolitischen Vereinigung (KPV) des CDU-Kreisverbands Enzkreis/Pforzheim im Malzkeller des Remchinger Brauhauses seine fast fünf Jahrzehnte lange Motivation als Mühlacker Stadt- und als Kreisrat auf den Punkt.

Entscheidend sei stets ein gutes Miteinander. Auch mit Blick zur Pforzheimer Fraktionsvorsitzenden Marianne Engeser und dem Ersten Bürgermeister Dirk Büscher: „Die Kooperation zwischen Stadt und Landkreis konnten wir in den vergangenen Jahren stark ausbauen. Wir sind eine Raumschaft.“ „Dass die Zusammenarbeit enger geworden ist, war längst überfällig“, sagte der Bundestagsabgeordnete Gunther Krichbaum. „Unser Ziel muss sein, miteinander und nicht übereinander zu reden. Es gibt genug Themen, bei denen Stadt und Kreis freiwillig und gezwungenermaßen kooperieren müssen“, unterstrich Büscher. Engeser betonte, dass manche alten Strukturen, die Stadt und Kreis doppelt vorhalten, auf den Prüfstand gehörten. Eine „wunderbare Zukunftsvision“, sei es, das Stadttheater als Regionaltheater auszubilden – und bestenfalls mit einem S-Bahn-Anschluss mitten ins Herz der Stadt anzubinden.