CDU im Calw und Freudenstadt darf trotz Personenbegrenzung ihren Kandidaten nominieren

Für die CDU-Mitglieder in den Kreisen Calw und Freudenstadt steht am kommenden Freitag ein wichtiger Gang an: Sie nominieren ihren Bundestagskandidaten in der Nagolder Stadthalle. Zur Wahl stehen der Bad Wildbader Bürgermeister Klaus Mack und der Geschäftsführer Alessandro Pagella aus Haiterbach. Doch fast wäre es nichts geworden mit der Nominierungsversammlung, denn die steigenden Infektionszahlen lassen seit Montag nur noch Versammlungen bis 100 Personen bei Veranstaltungen zu. Nach vorsichtigen Schätzungen werden in Nagold aber rund 250 CDU-Mitglieder aus den Kreisen Calw und Freudenstadt erwartet, die ihre Stimme abgeben möchten.

Am Dienstagnachmittag konnte die für die Organisation der Nominierungsversammlung zuständige Calwer CDU-Kreisgeschäftsführerin Ursula Pfrommer dann aber aufatmen: Nachdem den Behörden ein ausgefeiltes Hygienekonzept vorgelegt wurde, gab es grünes Licht für die Veranstaltung.Zu den bisher geplanten und für größere Veranstaltungen üblichen Hygienemaßnahmen sollen alle Teilnehmer durchgehend Mund-Nasen-Bedeckungen tragen. „Alle Teilnehmer erhalten eine FFP2-Maske, die aktuell den besten Schutz bietet und bei der die Infektionsübertragung minimal ist“, so Thomas Blenke, CDU-Kreisvorsitzender in Calw. Ein großes Zelt neben der Stadthalle soll außerdem den Platz der ohnehin größten Halle in der Region ausdehnen. 

Da die geplante Nominierung des CDU-Bundestagskandidaten von gesellschaftlicher Relevanz sei und es um ein staatliches Mandat gehe, bleibe der Parteitag in Nagold von der 100-Personen-Grenze bei Veranstaltungen unberührt, heißt es in einer Pressemitteilung der Kreis-CDU. „Das Bundeswahlgesetz lässt leider keine Alternative als eine Präsenzveranstaltung zu“, erklärt Blenke.

Nicole Biesinger

Nicole Biesinger

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