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Ein Interessent plant, das ehemalige Café Peter in der Calmbacher Hauptstraße abzureißen und dort ein vierstöckiges Gebäude für ein sozial-therapeutisches Wohnprojekt zu errichten. Foto: Biesinger

Café Peter in Calmbach soll weichen: Geplantes Gebäude stößt auf Widerstand

Bad Wildbad-Calmbach. Seine Blütezeit hat das ehemalige Café Peter in Calmbach schon lange überschritten. Das verwaiste Gebäude an der Ankerkreuzung ist vielen ein Dorn im Auge. Jetzt gibt es einen Interessenten, der das Haus abreißen und einen Neubau erstellen lassen möchte. Nach Informationen der „Pforzheimer Zeitung“ handelt es sich um ein sozial-therapeutisches Wohnprojekt, in dem 47 Bewohner Platz finden sollen. Geplant ist ein elf Meter hoher viergeschossiger Gebäudekomplex, der das Grundstück komplett ausfüllen würde.

Gegen die Dimension und den Standort des Wohnprojektes regt sich allerdings Widerstand. Im Rahmen der baurechtlichen Beurteilung wurden die Anwohner über das Vorhaben informiert. Auch Ulrike und Barbara Weigel von der benachbarten Enz-Apotheke in der Altwiesenstraße erhielten ein Schreiben von der Stadtverwaltung. Die Größe des geplanten Gebäudes ist ihnen ein Dorn im Auge.

„Wir sind nicht grundsätzlich gegen das Projekt“, sagen sie im Gespräch mit der PZ. Sie stellen aber in Frage, ob ein sozial-therapeutisches Wohnprojekt an dieser Stelle sinnvoll ist. Das Café Peter in der Hauptstraße befindet sich an einem Verkehrsknotenpunkt. Der Schul- und Kindergartenweg führt dort vorbei. „Macht es Sinn, dort einen solchen Klotz hinzustellen?“, fragen sich die Schwestern. Sie haben einen einen Rechtsanwalt beauftragt, der sich um die Einhaltung der baurechtlichen Vorschriften kümmern soll. „Wir bitten darum, das genau zu überprüfen“, so Ulrike Weigel. Schließlich seien für die Bewohner des Neubaus keinerlei Grünanlagen eingeplant.

Bürgermeister Klaus Mack möchte sich zu dem Vorhaben nicht äußern, da es sich um ein privates Projekt handle. Nur so viel:

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