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Die Telefonseelsorge ist für Ulrich Weber nicht Beruf, sondern Berufung. dast-Kunadt 

Chef-Ohr der Telefonseelsorge: Ulrich Weber leitet seit 2013 die Telefonseelsorge Nordschwarzwald

Schömberg-Bieselsberg. Es ist ein ruhiges, friedliches Fleckchen Erde, das sich Ulrich Weber als Lebensmittelpunkt im Schömberger Teilort Bieselsberg ausgesucht hat. Das Haus des Leiters der Telefonseelsorge Nordschwarzwald stammt vermutlich aus den 1930er-Jahren, schätzt er. Es liegt am Rande eines Feldes, der Himmel ist weit und doch zum Greifen nah. Wenn Pfarrer Weber über seinen Beruf spricht, schweift sein Blick immer wieder nachdenklich hinaus in diese Weite. Schnell wird klar, dass die Leitung der Telefonseelsorge Nordschwarzwald für ihn mehr ist, als einfach nur ein Beruf. Sie ist seine Berufung. „Ich mache diese Arbeit sehr gerne“, sagt der Pfarrer ohne eigene Gemeinde. Arbeitszeit spiele dabei keine Rolle. „Ich liebe einfach den Umgang mit Menschen“, bringt er seine Motivation auf den Punkt.

Dabei hat der 60-Jährige zunächst vor allem an seinen familiären Hintergrund angedockt, erzählt er. Sein Vater sei Lehrer gewesen, seine Mutter habe Kinder- und Jugendpsychologisch gearbeitet. „Außerdem komme ich aus einer

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