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Die Chorgemeinschaft Langenalb überzeugt in der Marienkirche. Foto: Kraft
Die Chorgemeinschaft Langenalb überzeugt in der Marienkirche. Foto: Kraft
17.12.2015

Chorgemeinschaft Langenalb: Harmonie zum Jahresende

Auch in diesem Jahr setzten die Sängerinnen und Sänger der Chorgemeinschaft Langenalb ein Glanzlicht. In diesem Jahr stand es allerdings lange auf der Kippe, ob man diese Tradition weiter fortsetzen kann.

Ein bewegtes Jahr für den Verein neigt sich so doch noch zu einem guten Ende. Mit dem überraschenden Weggang von Dirigentin Solvey Kretsch- mann war man lange ohne Dirigentin. Letztendlich entschloss man sich, einen Projektchor ins Leben zu rufen, in den der ursprüngliche Kernchor integriert wurde. Zudem ist es dem Verein gelungen, mit Elke Bernitt eine erfahrene Dirigentin zu gewinnen. Mit viel Elan und Engagement stellte man sich der neuen Aufgabe und mit dem Adventskonzert in der Langenalber Marienkirche stellte man eindrucksvoll unter Beweis, dass dieser Weg der richtige ist. Unter dem Motto „Advent ist ein Leuchten“ bot man den Konzertbesuchern ein einmaliges Klangerlebnis. Die Leitung lag dabei erstmals in Händen von der neuen Dirigentin Elke Bernitt. Sie hatte ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, das Garant dafür war, dass das Konzert zu einem musikalischen Leckerbissen wurde, bei dem man auf die Vorweihnachtszeit eingestimmt wurde.

In einem harmonischen Zusammenspiel zwischen Chor und Lesungen von Pfarrer im Ruhestand Hans-Peter Baumann wurden die Besucher bei einigen Liedvorträgen in das Konzert aktiv eingebunden. Baumann verlas Verse aus den Psalmen 24 und 47. „Advent ist ein Leuchten“ und „Advent der Christenheit“ wurden vom Chor klangschön mit großer Souveränität in Szene gesetzt. Beim Lied „Wie soll ich die empfangen“ konnten dann erstmals die Besucher mitsingen. Präzise war die Adventskantate „Macht hoch die Tür“ mit der Querflötensolistin Hanna Bernitt. Bei der Sonate Nr. 1 g-Moll, einem Instrumentalstück von Georg Philipp Telemann, glänzten Elke Bernitt an der Orgel und Hannah Bernitt auf der Querflöte mit gelungenen Rhythmen. Das Glanzstück des Abends war sicherlich die „Weihnachtsgeschichte“ von Max Dischner.