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Symbolbild: dpa
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22.09.2017

City-Streife als Übergangslösung in Ispringen

Ispringen. Der Gemeinderat Ispringen hat mit dem Erlass einer Polizeiverordnung im Juni dieses Jahres die Grundlage für die Aufgaben und die Einstellung eines Gemeindevollzugsbediensteten geschaffen. Bürgermeister Thomas Zeilmeier unterrichtete den Gemeinderat in der jüngsten Ratssitzung darüber, dass eventuell eine Kooperation im Gemeindevollzugsdienst mit anderen Gemeinden sinnvoll sei, insbesondere um eine Vertretungsmöglichkeit im Bedarfsfall, wie Urlaub oder Krankheit zu haben.

Mit den angrenzenden Gemeinden sind derzeit keine Kooperationen möglich, weil Kämpfelbach und Eisingen sowie Neulingen, Kieselbronn und Ölbronn-Dürrn jeweils schon gemeinsame Vollzugsbedienstete haben. Mit der Gemeinde Königsbach-Stein laufen noch Gespräche darüber, ob ab dem Jahr 2018 eine Zusammenarbeit möglich wäre. Bürgermeister Zeilmeier sieht in einer Vollzeitstelle für den Gemeindevollzugsdienst Vorteile. Er bat um eine Entscheidung des Gemeinderates zur Stellenausstattung.

Als Übergangslösung bis zur Einstellung und Ausbildung einer geeigneten Person schlug Zeilmeier außerdem vor, die Firma F+G Sicherheitsdienst aus Maulbronn zeitlich begrenzt mit der Wahrnehmung von Sicherheitsüberwachungen zu beauftragen. Schließlich einigte man sich mehrheitlich darauf: Mit dem Sicherheitsdienst kann ein Vertrag über die Durchführung der City-Streife und des angebotenen Vollzugsdienstes für die Dauer eines halben Jahres abgeschlossen werden.

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