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Die neue Vorsitzende des Seniorenrats Oberes Enztal, Claudia Ollenhauer, freut sich über aktive Mitgestalter der Arbeit für Senioren.  Foto: Bechtle 

Claudia Ollenhauer knüpft an der Spitze des Seniorenrats Oberes Enztal Netzwerke für Ältere

Enzklösterle/Bad Wildbad/Höfen. Enkelin des früheren SPD-Bundesvorsitzenden Erich Ollenhauer ist die neue Vorsitzende der Vereinigung für Enzklösterle, Bad Wildbad und Höfen. Und sie hat viele Pläne.

Vor wenigen Wochen wurde der 2013 gegründete Seniorenrat Oberes Enztal (SROE) nach mehrjähriger Leitung durch Dieter Hoffmann unter neuen Vorsitz gestellt. An der Spitze steht nun Claudia Ollenhauer, die ebenfalls aus Enzklösterle kommt. Ihr Name erinnert nicht von ungefähr an Erich Ollenhauer (1901 bis 1963), den langjährigen SPD-Bundesvorsitzenden und SPD-Fraktionschef im Bundestag: Claudia Ollenhauer ist seine Enkelin.

In Enzklösterle hat sie gemeinsam mit Regine Erhard das Wohnprojekt „Am Lappach wohnen“ verwirklicht. Ollenhauer ist freiberuflich tätig für Industrie und Handelsunternehmen, sie hat außerdem in Enzklösterle das sogenannte „Heidelbeerhaus“ ins Leben gerufen, das sie zum Jahresende in jüngere Hände geben will.

Was den SROE (Mitgliedsgemeinden sind Enzklösterle, Bad Wildbad und Höfen) betrifft, so will sie den derzeitigen Zustand verbessern und konsolidieren und mehr Präsenz in der Öffentlichkeit erreichen. Dazu gehört vor allem, die Homepage des SROE zu aktualisieren, den Flyer zu erneuern und Kontakte mit den bereits bestehenden Seniorengruppen aufzubauen. Dies sind der Seniorenclub Wildbad, der regelmäßig wöchentlich im König-Karl-Stift zusammenkommt, der Rentnerclub in Calmbach, der Seniorenclub in Höfen sowie der Spielnachmittag in Enzklösterle.

Da das Budget des SROE zu knapp für größere Maßnahmen ist (Jahresbeitrag nur zwölf Euro), will sie mit ihrem SROE-Team auch direkte Kontakte zu Senioren aufnehmen, vor allem zu Senioren, die in den zurückliegenden Jahren ins obere Enztal gezogen sind und bisher kaum oder nur geringen Anschluss gefunden haben. Dazu meint Claudia Ollenhauer: „Die Türen sind geöffnet!“ Denn die geplanten Aktivitäten seien für jeden offen.

Corona bremst Vorhaben

Das „gemütliche Treffen“, das für Anfang Dezember geplant war, muss wegen der Pandemie vorläufig ausfallen, soll jedoch bei nächster günstiger Gelegenheit nachgeholt werden. Dabei soll auch die Verabschiedung des bisherigen Vorsitzenden Dieter Hoffmann und von Kassiererin Susanne Theurer nachgeholt werden. Der geplante Handy-Kurs kann coronabedingt vorläufig nicht gleich stattfinden.

Sicher hätten viele Senioren im Oberen Enztal spezielle Wünsche, Erwartungen und Anregungen, so die Vorsitzende. Diese könnten direkt an Claudia Ollenhauer telefonisch oder per Mail gerichtet werden unter (07085) 9244018 oder sroe@gmx.org.