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Bei seinem „Tag der offenen Tür“ präsentierte der Steinbildhauer, was er sonst auf mittelalterlichen Märkten verkauft.  Foto: Fotomoment 

Corona-Not macht erfinderisch: Mühlacker Steinbildhauer gibt Einblick in sein Schaffen

Mühlacker. Durch Corona ist das Überleben für Christopher Eger schwerer geworden. Der Steinbildhauer hat am Wochenende nun probiert, direkt vor Ort Kunden anzusprechen. Seit zehn Jahren ist der gelernte Steinbildhauer auf Märkten präsent und verkauft dort eigene Arbeiten aus Stein und Bronze. Seit März gibt es diese Möglichkeit nicht mehr. „Ein Problem für alle Schausteller“, sagt Eger über die Auswirkungen der Corona-Pandemie. Am Wochenende veranstaltete er nun einen „Tag der offenen Tür“. Auf seinem Areal bei der Mühlacker Firma Negro im Lugwald stellte er sich und das, was er macht, vor. Eger sagt, er wolle damit „aus der Not eine Tugend machen“.

Durch Corona ist das Überleben für Christopher Eger schwerer geworden. Der Steinbildhauer hat am Wochenende nun probiert, direkt vor Ort Kunden anzusprechen.

"Wir haben keine Kraft mehr."

Egers Mutter Brigitte, sie ist Edelsteinhändlerin.

Seit zehn Jahren ist der gelernte Steinbildhauer auf Märkten präsent und verkauft dort eigene Arbeiten aus Stein und Bronze. Seit März gibt es diese Möglichkeit nicht mehr. „Ein Problem für alle Schausteller“, sagt Eger über die Auswirkungen der Corona-Pandemie. Am Wochenende veranstaltete er nun einen „Tag der offenen Tür“. Auf seinem Areal bei der Mühlacker Firma Negro im Lugwald stellte er sich und das, was er macht, vor. Eger sagt, er wolle damit „aus der Not eine Tugend machen“.

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„Wir haben keine Kraft mehr“, so Brigitte Eger. Seine Mutter ist Edelsteinhändlerin. Auch sie hat mit Ständen auf Märkten ihr Einkommen erzielt. Sie wollte „aufrütteln“. Mit ihrer Teilnahme am „Tag der offenen Tür“ machte sie auf die vielen Selbstständigen aufmerksam, „denen der Virus den Boden unter den Füßen weggezogen hat“. Er hat Geld vom Staat bekommen. Aber das reicht trotz spartanischer Lebensweise nicht lange.

Natürlich ist sich Christopher Eger der Gefahr von Covid 19 bewusst. Umso dankbarer war er, wie „unkompliziert“ die Stadt Mühlacker seine Veranstaltung genehmigte.

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