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Einsatzkraft und Geschicklichkeit unter Beweis stellten die Teilnehmer beim Albert-Haag-Turnier in Nußbaum. Foto: privat
Einsatzkraft und Geschicklichkeit unter Beweis stellten die Teilnehmer beim Albert-Haag-Turnier in Nußbaum. Foto: privat
15.05.2017

DRK-Aktive aus dem Enzkreis demonstrieren Leistungsstand

Neulingen-Nussbaum. Ganz im Zeichen der Ersten Hilfe stand das Albert-Haag-Turnier, dasin Nußbaum stattgefunden hat.

Der Wettbewerb soll den Leistungsstand und die Kameradschaft der DRK-Gemeinschaften fördern und an das Rotkreuz-Mitglied Albert Haag erinnern. Er war am 17. Oktober 2001 im Alter von 53 Jahren nach einem Hausnotrufeinsatz gestorben. Die Resonanz war diesmal enorm: 17 Gruppen – neun Bereitschaften und acht Jugendrotkreuz-Teams – hatten sich bei der Kreisbereitschaftsleitung, die das Turnier zusammen mit einer Arbeitsgruppe vorbereitet, angemeldet. DRK-Aktive aus Ortsvereinen aus dem ganzen Enzkreis wollten zeigen, wie fit sie sind. Das wusste auch Neulingens Bürgermeister Michael Schmidt zu würdigen. Nach der Begrüßung auf dem Kirchplatz mussten die DRK-Gruppen an zahlreichen Stationen verschiedene Erste Hilfe- und Jux-Aufgaben bewältigen. Mitglieder der DRK-Notfalldarstellung hatten die vermeintlichen Unfallopfer vorab geschminkt, sodass sich realistische Szenarien vor Ort boten.

Der DRK-Ortsverein Tiefenbronn verpflegte die Turnierteilnehmer aus der Feldküche, bevor die Sieger gekürt wurden: Platz 1 belegte das Gastteam der Freiwilligen Feuerwehr Nußbaum, Platz 2 ergatterte die Bereitschaft Stadt Pforzheim-Huchenfeld und Dritter wurde die Gruppe des Ortsvereins Stein. In der Kategorie Jugendrotkreuz siegte Kieselbronn 1, Zweiter wurde Mühlacker und Platz 3 sicherte sich Niefern 1. Eine weitere Überraschung wurde DRK-Kreisgeschäftsführer Stefan Adam zuteil, der trotz seines Geburtstags als Schiedsrichter aktiv war. Neben einem Ständchen der gesamten Gruppen gab’s als Geschenk der Kreisbereitschaftsleitung eine handgefertigte Orchidee der Nußbaumer Strick-Damen. Letztere spendeten dem Rettungsdienst zudem 50 liebevoll gehäkelte „Trösterle“, die bei Kindernotfällen zum Einsatz kommen sollen.