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Da ging es gerade erst los: Marliese Gall (links) und die anderen Teilnehmerinnen des 48-Stunden-Strickens vor dem Haus der Familie in Straubenhardt am Freitagnachmittag.
Da ging es gerade erst los: Marliese Gall (links) und die anderen Teilnehmerinnen des 48-Stunden-Strickens vor dem Haus der Familie in Straubenhardt am Freitagnachmittag.
03.07.2016

Da strickt sich was zusammen

Straubenhardt-Conweiler. Im Haus der Familie Straubenhardt ist am Wochenende ordentlich gestrickt worden. Es war ein besonderes Ereignis: Vom vergangenen Freitag, 16 Uhr bis zum Sonntag, um 16 Uhr waren die Frauen des Handarbeitertreffs Flinke Masche aktiv. Innerhalb von 48 Stunden wurde in jeder Stunde ein Quadrat gestrickt, alle wurden am Ende zu einer Decke zusammengeführt wurde.

Eintönig wurden die beiden Tage für die Teilnehmer jedoch nicht. Während des „48-Stunden-Strickens“ gab es Veranstaltungen, die Abwechslung in das Haus der Familie brachten: Kerstin Esch hat am Freitag sowie am Samstag und Sonntag Einblicke in die Kunst des Färbens von Fasern und Garnen gegeben. Zudem gab es die Gelegenheit, die Strickanleitung für eine Stola namens „Phantasie“ zu erwerben und auszuprobieren.

Claudia Koch nähte mit den Dauerstrickern japanische Knotentaschen – Stofftaschen, in die Strickzeug passt – für die Tombola am Wollfest. Außerdem wurde in den 48 Stunden am Spinnrad geübt. Das Nadelbinden, die Urform des Strickens aus keltischer Zeit, brachte den Teilnehmern Nora Hahn näher. Christiana Greb strickte mit allen Interessierten Schäfchen aus Naturwolle, die ebenfalls auch auf dem Wollfest zu finden sein werden. Fachlich betreut wurde das Projekt von Susanne Lück vom Handarbeitsladen in Schwann. Die jüngste Künstlerin war 12 Jahre alt. pm