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Mit Unterstützung aus Mühlacker musste die Feuerwehr Kieselbronn einen Dachstuhlbrand löschen. © Ketterl
05.10.2011

Dachstuhl und Verkleidung eines Rohbaus brennen

KIESELBRONN Auf 50.000 Euro schätzt die Polizeidirektion Pforzheim den Schaden, der beim Brand eines Neubaus am Kieselbronner Sonnenbühl in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch entstanden ist. Der Dachstuhl des Rohbaus wurde zerstört.

Neben Polizei und DRK waren 55 Angehörige der Feuerwehr am Brandort, darunter Kreisbrandmeister Christian Spielvogel und der stellvertretende Kreisbrandmeister Manfred Wankmüller. Auch Bürgermeister Heiko Faber machte sich nach Angaben von Kieselbronns Feuerwehrkommandant Ralf Gloß vor Ort ein Bild von der Lage.

Nachdem der Brand in der Nacht auf Mittwoch um 1.15 Uhr gelöscht war, gab es für die Floriansjünger noch Stunden lang Arbeit bei der Bekämpfung von Glutnestern. Zu Hilfe geeilt waren die Feuerwehren aus Mühlacker, unter anderem mit ihrer Drehleiter, die Führungsgruppe aus Niefern sowie die Floriansjünger aus Dürrn.

Verletzt wurde niemand. Nach Angaben von Kommandant Gloß, der selbst in unmittelbarer Nachbarschaft des Brandorts wohnt, ging das Feuer auch deshalb so glimpflich aus, weil der Neubau unbewohnt war. Die Bewohner der beiden angrenzenden Häuser seien vorsorglich aus ihren Wohnungen geholt worden. Das rasche Eingreifen der Feuerwehr und die schnelle Umlandhilfe habe bewirkt, dass das Feuer nicht übergreifen konnte. Im Lauf des Tages hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Ob es sich tatsächlich um einen elektrischen Defekt handelt, ist nach Angaben von Polizeisprecher Frank Otruba bislang nur eine Vermutung. Zeugen hatten von einer Explosion berichtet, was auf im Haus gelagerte Gasflaschen zurückgeführt wurde. Ob das ursächlich für den Brand war oder das um sich greifende Flammenmeer die Gasflaschen nur entzündete, muss die Kripo klären. Mar