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Mit Plakaten hatten einige Darmsbacher (hinten) auf der Bürgerinfo am Mittwochabend ihren Unmut über die Zahl der erwarteten Flüchtlinge kundgetan. 
Mit Plakaten hatten einige Darmsbacher (hinten) auf der Bürgerinfo am Mittwochabend ihren Unmut über die Zahl der erwarteten Flüchtlinge kundgetan.  © Seibel
Der Erste Landesbeamte Wolfgang Herz (vorne stehend) versucht den rund 500 Bürgern in der Fertigungshalle des ehemaligen Piepenbrock-Geländes alles rund um die dort geplante Notunterkunft zu erklären.
Der Erste Landesbeamte Wolfgang Herz (vorne stehend) versucht den rund 500 Bürgern in der Fertigungshalle des ehemaligen Piepenbrock-Geländes alles rund um die dort geplante Notunterkunft zu erklären. © Seibel
15.10.2015

Darmsbacher Asylheim: Die PZ beantwortet die wichtigsten Fragen

Remchingen-Darmsbach. Langsam wird klar, wie das Flüchtlingsheim in Darmsbach aussehen soll. Das Thema Notunterkunft brennt den Darmsbachern und übrigen Remchingern auf den Nägeln. Das zeigen nicht nur die rund 500 Besucher auf der Bürgerinfo, sondern auch die Fülle an Fragen am Mittwochabend. Die PZ beantwortet die wichtigsten im Überblick:

Wann werden die ersten Flüchtlinge untergebracht? Wahrscheinlich ab Dezember, sagte Jürgen Hörstmann, Pressesprecher des Enzkreises, gestern. Allerdings kommen die bis zu 300 Asylbewerber nicht auf einmal, sondern nach und nach. „Die Hoffnung ist da, dass mehr Familien kommen werden“, sagte Bürgermeister Luca Wilhelm Prayon dazu auf der Infoveranstaltung. „Wir können Wünsche äußern, bekommen aber letztendlich die Flüchtlinge, die uns das Land zuweist“, so Hörstmann.

Wie lange wird die Unterkunft in Darmsbach bleiben? Das kann angesichts der aktuellen Situation niemand genau sagen. Man habe einen Mietvertrag über zwei Jahre mit dem Inhaber ausgehandelt, sagt der Erste Landesbeamte Herz. Allerdings mit einer Verlängerungsoption. Bei anderen Objekten habe die Mindestlaufzeit fünf oder zehn Jahre betragen. „Es liegt nicht in unserem Interesse die Notunterkunft länger zu betreiben als nötig“, sagt Herz.

Wie wird die Unterkunft aussehen? Schlafen werden die bis zu 300 Flüchtlinge in der neuen Halle, in der am Mittwochabend auch die Infoveranstaltung stattgefunden hat. Dort werden Stockbetten und Bauzäune als Sichtschutz aufgestellt. In der angrenzenden alten Halle mit Kantine und Sanitäranlagen sollen sich die Bewohner aufhalten können. Im Außenbereich werden zusätzlich Küchen- und Sanitärcontainer aufgestellt. Der Bürotrakt soll Platz für den sozialen Betreuungsdienst, den Wachtdienst, die ehrenamtlichen Helfer und einen Gebetsraum bieten.

Wie sieht es mit der Sicherheit und der Betreuung der Flüchtlinge aus? Warum das ehemalige Piepenbrock-Gelände in Darmsbach? Wie ist die Stimmung im Ort? Hat die Verwaltung die Bürger zu spät informiert? Wer trägt die Kosten? Wie kann ich helfen? Hat Remchingen mit der Unterkunft in Darmsbach sein Soll nun erfüllt?

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