nach oben
Der Erste Landesbeamte Wolfgang Herz (von links), Sozialdezernentin Katja Kreeb, Unterkunftsleiter Dominik Singer und Objektbetreuer Michael Swafford geben Einblicke in einer der Schlafkabinen. Foto: Krivec
Der Erste Landesbeamte Wolfgang Herz (von links), Sozialdezernentin Katja Kreeb, Unterkunftsleiter Dominik Singer und Objektbetreuer Michael Swafford geben Einblicke in einer der Schlafkabinen. Foto: Krivec © Kirvec
18.12.2015

Darmsbacher Notunterkunft: Einblicke in das größte Asylheim

Remchingen-Darmsbach. Am Dienstag sollen die ersten 100 der insgesamt bis zu 300 erwarteten Flüchtlinge in Darmsbach ankommen. Die PZ hat vorab einen Blick in die Notunterkunft auf dem ehemaligen Piepenbrock-Gelände geworfen.

Vor etwas mehr als zwei Monaten wurden die 528 Darmsbacher in die Pläne des Landratsamts eingeweiht, in dem Remchinger Teilort bis zu 300 Flüchtlinge unterzubringen. Vieles hat sich seitdem auf dem Gelände nur einen Steinwurf von der A8 entfernt getan. Ein Bauzaun trennt die Notunterkunft nun von der Außenwelt ab.

Der Container an der Hauptzufahrt zu dem Gelände, von dem aus der Sicherheitsdienst den Zugang kontrollieren soll, steht auch schon. Dahinter in einer Reihe: ein Dutzend weitere Container, mit Toiletten, Duschen und Waschbecken. Selbst versorgen können sich die Flüchtlinge in der Unterkunft erst ab Ende Januar. Bisher steht nur einer der insgesamt sechs geplanten Küchencontainer vor der ehemaligen Produktionshalle. „So lange werden die Flüchtlinge von einem lokalen Anbieter mit Essen beliefert“, sagt Wolfgang Herz, der als Erster Landesbeamter des Enzkreises für die Notunterkunft zuständig ist.

Bis Anfang Januar sollen alle 300 Flüchtlinge in Darmsbach untergebracht sein. Wie lange sie bleiben und wer genau kommt, weiß keiner so genau. Das Landratsamt rechnet hauptsächlich mit Irakern, Syrern, Afghanen und Eritreern. Der Mietvertrag läuft laut Herz zwei Jahre. Mit Verlängerungsoption von einem Jahr.

Mehr lesen Sie am Samstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.