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Eindrucksvoll zeigt sich das Gemäuer der Guldenbrücke aus dem Jahr 1886 bei Wildbad. Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und Tragfähigkeit standen nun Probeuntersuchungen an. Fotos: Meister
Eindrucksvoll zeigt sich das Gemäuer der Guldenbrücke aus dem Jahr 1886 bei Wildbad. Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und Tragfähigkeit standen nun Probeuntersuchungen an. Fotos: Meister
Mit einem speziellen Brückenuntersichtgerät inspizieren die Experten die Unterseite der Guldenbrücke.
Mit einem speziellen Brückenuntersichtgerät inspizieren die Experten die Unterseite der Guldenbrücke.
Mit diesem Gerät kann die geologische Zusammensetzung ermittelt werden.
Mit diesem Gerät kann die geologische Zusammensetzung ermittelt werden.
Zahlreiche Probebohrungen zur Straßenbeschaffenheit wurden rund um die Guldenbrücke gemacht.
Zahlreiche Probebohrungen zur Straßenbeschaffenheit wurden rund um die Guldenbrücke gemacht.
17.04.2019

Darum die Sperrung: Eindrucksvolle Arbeiten an der historischen Guldenbrücke

Bad Wildbad. Zwei Tage beherrschte schweres Gerät das Geschehen rund um die Guldenbrücke zwischen Bad Wildbad und Enzklösterle. Dabei mussten die Autofahrer am Dienstag und Mittwoch Umleitungen in Kauf nehmen.

Grund hierfür waren Probeuntersuchungen des Regierungspräsidiums Karlsruhe am Bauwerk der Brücke. „Die Untersuchungen sind nötig, damit wir die Verkehrssicherheit und Tragfähigkeit der Brücke verbessern können“, erklärte Jonathan Siebert, Projektleiter vom Regierungspräsidium Karlsruhe.

Dabei setzen die rund 15 Spezialisten auf Radaruntersuchungen, Proben vom Mauerwerk und geologische Untersuchungen. „Wir überprüfen die Stärke des Mauerwerks, um die innere Struktur für eine neue statische Berechnung zu bestimmen“, erklärte der Projektleiter den Sinn der Radaruntersuchungen. Probleme seien dabei keine aufgetreten.

Rund 3000 Fahrzeuge queren täglich die Brücke aus dem Jahr 1886. Laut Siebert ist das Bauwerk für das Alter in einem ordentlichen Zustand. „Die Baumeister haben damals handwerkliches Geschick bewiesen“, lobte Siebert.

Beeindruckt zeigte er sich insbesondere vom verschränkten Sandsteinbogen und den vier Findlingen am jeweiligen Brückenbeginn. „Solch eine Charakteristik ist sehr selten“, so der Projektleiter. Bei den Probebohrungen rund um die Brücke werden Bohrkerne entnommen, um die Widerstandsfähigkeit zu messen.

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