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Langsam füllt sich die Baugrube für das neue Remchinger Rathaus. Der Gemeinderat hat nun weitere Arbeiten für das Großprojekt vergeben. Foto: Roller
Langsam füllt sich die Baugrube für das neue Remchinger Rathaus. Der Gemeinderat hat nun weitere Arbeiten für das Großprojekt vergeben. Foto: Roller
23.06.2017

Das Rathaus nimmt in Remchingen Gestalt an

So langsam verschwindet die große Baugrube vor der Remchinger Kulturhalle und das neue Rathaus nimmt immer mehr Form an. In seiner jüngsten Sitzung hat der Gemeinderat weitere Arbeiten dafür vergeben.

Nach dem mehrheitlichen Willen der Räte wird sich ein Unternehmen aus Pforzheim zum Angebotspreis von rund 358 700 Euro um die Dachabdichtungsarbeiten kümmern. Dieser Preis liege um rund 109 000 Euro über dem Budget, gab Ortsbaumeister Udo Schneider zu. Er führte das unter anderem darauf zurück, dass man bei der Budgetberechnung die bituminöse Abdichtung gegen Clorideintrag auf dem Platz über der Tiefgarage nicht berücksichtigt habe. Außerdem seien momentan kaum Dachdecker zu bekommen und die Preise entsprechend hoch. Allerdings, so Schneider, könne man die Mehrausgaben im Bereich der Dachdeckerarbeiten an anderer Stelle kompensieren. Etwa bei den Fensterarbeiten, die der Rat zum Angebotspreis von rund 843 600 Euro an eine Firma aus Lahr vergab. Hier liege man rund 147 400 Euro unter dem Budget, so Schneider. Auch bei den Gerüstarbeiten liegt man rund 6600 Euro unter dem veranschlagten Budget.

Früher in der Sitzung hatten die Architekten Birgit Wohlfart und Thomas Steimle vom gleichnamigen Büro aus Stuttgart das Material- und Beleuchtungskonzept für das neue Rathaus vorgestellt. Ihren Ausführungen zufolge soll die äußere Fassade hauptsächlich aus farbigem Leichtbeton bestehen. Die Eingänge, die Fensterpanele und die Fensterrahmen sollen sich farblich vom Rest abheben. Für sie ist ein andersfarbiges Metall vorgesehen. Auch im Inneren soll viel Beton zum Einsatz kommen. Die Flur- und Bürowände sollen weiß sein.

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