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Die Bauarbeiten für den neuen Damm des Paulinensees bei Mönsheim sind bereits in vollem Gange. Auch in Mühlacker und Ölbronn-Dürrn sollen bald weitere Maßnahmen zum Hochwasserschutz umgesetzt werden.
Die Bauarbeiten für den neuen Damm des Paulinensees bei Mönsheim sind bereits in vollem Gange. Auch in Mühlacker und Ölbronn-Dürrn sollen bald weitere Maßnahmen zum Hochwasserschutz umgesetzt werden.
20.11.2017

Das große Graben am Mönsheimer Paulinensee

Mönsheim. Ein riesiges Bauprojekt nimmt gerade im Gurrlesbachtal hinter dem Mönsheimer Freibad Gestalt an: Ursprünglich sollte dort nur für rund 200 000 Euro der nicht mehr standsichere Damm des Paulinensees erneuert werden. Jetzt wird der See als Regenrückhaltebecken für den Hochwasserschutz erweitert. Der alte Damm wird komplett abgetragen, der neue wird um rund 60 Meter Richtung Freibad verlegt und statt zwei nun gut sieben Meter hoch. Die Gesamtkosten haben sich verzehnfacht, auf knapp zwei Millionen Euro.

Auch wenn das Wasser schon seit Ewigkeiten abgelassen ist, bleibt der Paulinensee dennoch ein Anziehungspunkt für Ausflügler und Spaziergänger aus Nah und Fern. „Es gibt einen richtigen Baustellentourismus“, sagt Mönsheims Bürgermeister Thomas Fritsch: „Das Interesse der Bevölkerung an dem, was hier geschieht, ist groß.“ Bis Ende 2018 sollen die Arbeiten beendet sein und der Paulinensee wieder geflutet werden

Wie zuvor sollen Fische in dem Gewässer ausgesetzt werden, so dass die Angler den Paulinensee auch wieder nutzen können. Ob die Grillstelle samt Hütte beim See wieder wie früher eingerichtet werde, müsse der Gemeinderat entscheiden, so Fritsch: „Die hat nämlich auch immer wieder unliebsame Besucher angezogen.“ Eine weitere Freizeitnutzung des Paulinensees sei vonseiten der Gemeinde nicht angedacht.

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