760_0900_98783_1953.jpg
1953 errang die eingespielte VfB-Mannschaft die A-Klassen-Meisterschaft unter Trainer Heini Schwab. Foto: Privat
760_0900_98782_2019_min.jpg
In der Kreisklasse B läuft die aktuelle erste Mannschaft des VfB Pfinzweiler derzeit unter Trainer Kurt Hoffmann auf. Foto: Privat

Das kleinste Fußballdorf im Kreis: VfB Pfinzweiler feiert 100-jähriges Bestehen

Straubenhardt-Pfinzweiler. Genau 307 Vereinsmitglieder in einem Ort mit gerade einmal 800 Einwohnern. Die Präsenz des VfB Pfinzweiler im laut Vereinschronik „kleinsten Fußballdorf des Enzkreises“ kann sich sehen lassen. Im Juli wird das 100-jährige Bestehen der grün-weißen Kicker kräftig gefeiert – unter anderem kommt die Farb-Verwandtschaft vom Bundesligisten aus Mönchengladbach mit einer Auswahl, der „Weisweilerelf“, vorbei.

Dabei hat bei der Gründung 1919 noch gar keiner ans Fußballspielen gedacht. Denn damals wurde auf der Pfinz Faustball gespielt. Erst in der Saison 1923/24 stand die erste Fußballmannschaft auf dem Platz, die nur zwei Jahre später die Bezirksmeisterschaft gewinnen konnte. Nach schwierigen Jahren und einer dreijährigen Spielpause setzten ab 1932 erste Bestrebungen der Gemeinde ein, den VfB Pfinzweiler mit den Sportfreunden Feldrennach zusammenzulegen. Elf Pfinzer widersetzten sich, woraufhin das Thema bis in die Nachkriegszeit zunächst vom Tisch war. Durch die Alliierten gezwungen, die nur einen Sportverein pro Gemeinde genehmigten, mussten sie sich dann doch zur Spielgemeinschaft zusammenschließen. So ganz warm miteinander sind sie nicht geworden: Sobald die Verordnung aufgehoben war, folgte die Trennung. Ein erneuter Zusammenschluss 2009 wurde 2011 wieder aufgelöst.

Mehr lesen Sie am 10. Mai in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.