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Ein europäisches Musikerlebnis boten die Musiker des Eisinger Musikvereins ihren Gästen in der Bohrrainhalle. Foto: Manfred Schott
Ein europäisches Musikerlebnis boten die Musiker des Eisinger Musikvereins ihren Gästen in der Bohrrainhalle. Foto: Manfred Schott
06.12.2017

Den Kontinent musikalisch erschlossen

Eisingen. Tolles Konzert des Musikvereins Eisingen eröffnet Zugang zu Europas Ländern durch stimmungsvolle Rhythmen.

Reiselust in der Bohrrainhalle: Vorsitzender Mirko Karst und das große Blasorchester des Musikvereins Eisingen hatten zum Jahreskonzert unter dem Motto „Eine Europareise“ eingeladen. Orchesterchefin Cornelia Schmid bewies eine glückliche Hand und außerordentliches Fingerspitzengefühl, nicht nur bei der Auswahl des Konzertprogramms, auch als zielstrebige Dirigentin bei der musikalischen Interpretation der vielen Themen aus den Reisestationen zwischen dem Nordatlantik und dem Mittelmeer. Dies machte das Publikum mit dem immer wieder aufbrausenden Beifall und den äußert positiven Kommentaren zum Konzertgeschehen deutlich.

Auch Conférencier Axel Schöner hat es in humorvoller Weise verstanden, mit seinen Ansagen zu den Konzertstücken die Reiselust in der voll besetzten Halle zu beflügeln. Zum Auftakt erschallte das Präludium zu Marc-Antione Charpentiers „Te deum“, besser bekannt als die Europafanfare bei Eurovision-Sendungen im Fernsehen. Zu einem sinfonischen Schwarzwalderlebnis wurde das Werk „Silva Nigra“ des zeitgenössischen Bläserkomponisten Markus Götz. Ein wahrhaftes Vergnügen war das „Divertimento Veneziano“ von Reinhard Summerer mit einer Gondelfahrt durch die Lagunenstadt. Gleich darauf fand sich Publikum bei „Puszta“ von Jan Van der Roost mitten im Tempo der ungarischen Klänge. In „Austrian Dances“ erklang furiose Tanzmusik quer durch das Alpenland von Alois Wimmer. Danach ging es weiter durch Europa. Und zum Schluss gab es stehende Ovationen.