nach oben
Mit allen Sinnen genießen: Referent Hans Gerstenecker analysierte die edlen Tropfen bei der Weinprobe in Niefern.  Tilo Keller
Mit allen Sinnen genießen: Referent Hans Gerstenecker analysierte die edlen Tropfen bei der Weinprobe in Niefern. Tilo Keller
05.09.2016

Den feinen Unterschied geschmeckt - Lehrweinprobe des Badischen Weinkonvents in Niefern

Liebhaber edler Tropfen sind bei der Lehrweinprobe des Badischen Weinkonvents auf ihre Kosten gekommen. Konventuale Hans Gerstenecker hat während der Verkostung verschiedener Weine auf die sensorischen Unterschiede in der Weinherstellung aufmerksam gemacht. Ordenskanzler Klaus Meffert begrüßte rund 60 Gäste im Best Western Queens Hotel in Niefern, die sich die Lehrweinprobe unter dem Motto „Nicht geschüttelt und nicht gerührt – Moderne Weinbereitung und Althergebrachtes neu verpackt“ nicht entgehen lassen wollten.

Insgesamt zehn Weine wurden einzeln oder im Doppel verkostet. Los ging es mit einem Gutedel von der Winzergenossenschaft Britzingen im Markgräflerland.

„Eine Vielzahl von Faktoren beeinflussen die Qualität des Weines“, erklärte Gerstenecker. Diese Faktoren zu kontrollieren sei die Aufgabe des Kellermeisters. Technische Errungenschaften haben sich längst durchgesetzt und beherrschen in großem Maße die Kellerarbeit. Kühl- und Klimatechnik, Filter und Pumpen und nicht zuletzt Edelstahl und Rohre erinnerten eher an eine Raffinerie als einen Weinbaubetrieb.

Der erste Wein überraschte mit seinem süßen Geschmack, obwohl er nur Restsüße von 3,8 Gramm besitzt. „2015 war ein so tolles Jahr“, führte Gerstenecker als Begründung für den vollmundigen Geschmack an. Weiter ging es mit einem Pinot Noir von der Winzergenossenschaft Königschaffhausen im linken Glas und einem Ruländer vom Weingut Schwörer, Durbach im rechten Glas.

Mehr lesen Sie am Dienstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.