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Die Bohnen, die Rolf Maisenbacher in seiner Kaffee-Manufaktur verarbeitet, stammen aus Südamerika, Südostasien, Afrika und Nepal. Foto: Zoller
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Ein starkes Team: Rolf Maisenbacher mit seinen beiden Töchtern Franziska und Rebekka. Foto: Zoller

Den richtigen Riecher: Die Geschichte hinter der Wildbader Kaffee-Manufaktur

Bad Wildbad. Rolf Maisenbacher hat sich als Kaffeeröster im Schwarzwald etabliert. Gemeinsam mit seinen beiden Töchtern Franziska und Rebekka eröffnete der Quereinsteiger 2017 die Kaffee-Manufaktur in Bad Wildbad. Zuvor war er im Raum Stuttgart für ein IT-Unternehmen mit 70 Mitarbeitern zuständig.

Maisenbacher denkt jenseits gängiger Normen und Regeln und entwickelt Konzepte, die nicht alltäglich sind. In Kooperation mit der Tourismusgemeinschaft Nördlicher Schwarzwald kreierte er zur Tourismusmesse CMT in Stuttgart beispielsweise eine Espressomischung für die Region mit dem klingenden Namen „Genuss für Entdecker“.

Wie beim Wein ist dabei nicht nur das Anbaugebiet, sondern auch ein sorgsamer Röstvorgang ausschlaggebend für das Aroma, die Säure und die Fruchtigkeit der Bohnen. Diese verarbeitet Maisenbacher bei Temperaturen bis zu 218 Grad. Die Rohware kommt aus Südamerika, Südostasien sowie Afrika und ein besonders reiner Rohkaffee sogar direkt vom Erzeuger aus dem Hochland von Nepal. Die meisten Röstungen haben dabei klingende Namen mit lokalem Bezug.

Der 58-jährige ist nicht nur risikofreudig, sondern liebt auch Herausforderungen für das rund 500 Quadratmeter große Areal seines Manufakturkonzeptes. Neben Röst-Workshops bietet er in der König-Karl-Straße daher auch individuelle Schulungen und Cuppings, also Verkostungen von Kaffeesorten an.

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