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Blutmond © dpa
09.01.2019

Der Blutmond kehrt zurück: Totale Mondfinsternis kann bald bestaunt werden

Pforzheim/Enzkreis. Hobby-Astronomen und solche, die es noch werden wollen, dürfen sich freuen. Am 21. Januar wird sich ein kosmisches Ereignis wiederholen, das im Sommer des vergangenen Jahres zuletzt zu beobachten war: Eine totale Mondfinsternis.

Schon im vergangenen Jahr gab es zahlreiche Menschen im Enzkreis, die sich an besonders geeigneten Orten, wie etwa dem Schömberger Ortsteil Bieselsberg zusammenfanden, um einen Blick auf den Blutmond zu werfen.

Bildergalerie: Fotos der PZ-Leser vom Blutmond über der Region (Teil 1)

Bildergalerie: Fotos der PZ-Leser vom Blutmond über der Region (Teil 2)

Am 21. Januar kann man den Erdtrabanten erneut in kupferroter Färbung am Nachthimmel sehen. Allerdings sollte man bei der kommenden Finsternis besser den Wecker stellen. Ab 4.30 Uhr tritt der Mond in den Kernschatten der Erde ein. Die gesamte Finsternis wird etwas über eine Stunde andauern und erst wieder im Jahr 2029 als totale Mondfinsternis auftreten. Grund genug, die Nachtruhe zumindest für eine Weile zu unterbrechen – zugunsten eines seltenen Blickes auf den Blutmond.

Diese alternative Bezeichnung einer totalen Mondfinsternis nimmt übrigens Bezug auf die kupferrote Erscheinung des Erdtrabanten. Die rote Färbung ergibt sich dadurch, dass er sich während der Finsternis komplett durch den Kernschatten der Erde bewegt. Das auf die Erde fallende Sonnenlicht wird gebrochen und vor allem die blauen Anteile des Lichtes geschwächt. Die roten Lichtanteile erreichen den Mond noch, während er sich durch den Kernschatten bewegt.