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Zum evangelischen Kirchentag werden nächste Woche wieder viele junge Leute kommen. Dennoch laufen den Kirchen die Gläubigen davon. Fotos: dpa-Archiv

Der Glaube bröckelt: Immer mehr Menschen kehren der Kirche den Rücken – wie ist es in der Region?

Im Sprachalltag scheint er noch einen festen Platz zu haben: „Um Gottes Willen“ oder „Gott sei Dank“ heißt es oft. Aber tatsächlich haben Glauben und Religion in der Bevölkerung keinen leichten Stand. Der katholischen und evangelischen Kirche kehren Jahr für Jahr Mitglieder zu Zehntausenden den Rücken. Einer Prognose zufolge wird von aktuell 44,8 Millionen (2017) Katholiken und Protestanten im Jahr 2060 gerade mal die Hälfte übrig bleiben. Reformstau und Missbrauchsskandale schaden massiv. Zudem ist Frömmigkeit schon lange keine Pflicht mehr. Den Osten Deutschlands sehen Experten gar als europäische Atheisten-Hochburg.

Keine rosigen Aussichten also kurz vor dem Evangelischen Kirchentag, der am kommenden Mittwoch (19. Juni) in Dortmund beginnt. Das gilt

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