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Vor drei Jahren wagte sich eine Gruppe im Ganzkörperanzug auf den Kurs. Ein Mitglied bleibt bei einer Schanze kurz auf der Strecke. Foto: Biesinger, PZ-Archiv
Vor drei Jahren wagte sich eine Gruppe im Ganzkörperanzug auf den Kurs. Ein Mitglied bleibt bei einer Schanze kurz auf der Strecke. Foto: Biesinger, PZ-Archiv
18.01.2019

Der Start naht: Die PZ zeigt, was das Fassdaubenrennen ausmacht

Bad Wildbad. Das Fassdaubenrennen auf dem Sommerberg rückt immer näher. Die PZ zeigt, was die Traditionsveranstaltung ausmacht.

Nächstes Wochenende ist es wieder soweit: Am Sonntag schnüren sich auf dem Wildbader Sommerberg Dutzende wagemutig Fassdauben unter die Schuhe und stürzen sich den Hang vor Hunderten Zuschauern hinunter. Die „Pforzheimer Zeitung“, Medienpartner des Fassdaubenrennens, hat sich im Vorfeld mit Marcus Eisele, Präsident der Skizunft Wildbad, getroffen und verrät alles Wichtige zum Spektakel des Jahres auf dem Sommerberg.

Die Strecke: Auf knapp einem Kilometer müssen sich Jung und Alt auf ihren Fassdauben beweisen. Wer den Weg zum Eingang des Baumwipfelpfads bis zum Skihang weiter geht, stößt auf eine Forsthütte. Dort ist der Start (siehe Karte). Dann geht es den Berg hinauf. „Mit den Fassdauben am Fuß hochzustiefeln, ist ganz schön anstrengend“, sagt Eisele, der früher selbst am Start war. Oben angekommen geht es um die Skihütte herum. Kinder müssen laut dem Vorsitzenden der Skizunft eine engere Schleife machen. Die Erwachsenen haben mehr Strecke vor sich. Zum Schluss geht es den Hang wieder hinab, wo zwei rund 40 Zentimeter hohe Schanzen überquert werden müssen, ehe es ins Ziel geht. „Interessant ist es an den Schanzen, wo die Stürze sind“, meint Eisele.

Die Teilnehmer: In den vergangenen Jahren haben sich laut Marcus Eisele durchschnittlich rund 60 Teilnehmer ins Abenteuer Fassdaubenrennen gestürzt. Bei gutem Wetter und guten Bedingungen habe man auf dem Sommerberg auch schon bis zu 100 Starter gezählt. Aktuell sind schon rund 30 Starter angemeldet. Eisele nennt sie die „üblichen Verdächtigen, die man schon automatisch anmelden kann“. Einer von ihnen, Wolfgang Treiber, ist in diesem Jahr sogar schon zum 51. Mal dabei, wie er der PZ sagt. „Wir haben heute mehr Fahrer aus der älteren Riege“, sagt Eisele. Und der Spaß bleibt auch nicht auf der Strecke. Eine Mannschaft war beispielsweise schon als Teletubbies oder mit Ganzkörperanzügen unterwegs. Eine andere in Einhornkostümen. Man sieht Teilnehmer in kurzen Lederhosen oder mit witzigen Kopfbedeckungen. „Eine Kleiderordnung gibt es nicht“, sagt Eisele.

Mehr Punkte lesen Sie am 19. Januar in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.