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Keine Chance auf ungetrübten Langlauf-Spaß: Die Loipe „Wildbad-Spur“ auf dem Sommerberg war am Montag nicht mehr befahrbar. Foto: Privat
Keine Chance auf ungetrübten Langlauf-Spaß: Die Loipe „Wildbad-Spur“ auf dem Sommerberg war am Montag nicht mehr befahrbar. Foto: Privat
Mal Regen, mal Schnee: Die Wetterkapriolen ließen auch den Pegel der Enz in Höfen ansteigen. Das Wasser floss aber zügig wieder ab. Foto: Ketterl
Mal Regen, mal Schnee: Die Wetterkapriolen ließen auch den Pegel der Enz in Höfen ansteigen. Das Wasser floss aber zügig wieder ab. Foto: Ketterl
Erinnert an Sibirien: PZ-Leser Thomas Knuth aus Pforzheim hielt diesen ungewöhnlichen Blick auf den Wildsee fest. Foto: Thomas Knuth
Erinnert an Sibirien: PZ-Leser Thomas Knuth aus Pforzheim hielt diesen ungewöhnlichen Blick auf den Wildsee fest. Foto: Thomas Knuth
Da war die Wintersport-Welt noch in Ordnung. Inzwischen warten die Dobler auf Neuschnee. Foto: Zoller
Da war die Wintersport-Welt noch in Ordnung. Inzwischen warten die Dobler auf Neuschnee. Foto: Zoller
14.01.2019

Der Winter macht, was er will: Schnee und Regen im Nordschwarzwald

Nordschwarzwald. Starkregen und Sturmböen verderben Wintersportlern den Spaß. Der Enzpegel ist stark angestiegen. Das Wasser fließt aber zügig ab.

Wetterchaos im Nordschwarzwald: Erst fielen die Temperaturen unter Null und der Schnee tauchte Berge und Täler in Weiß, dann peitschte am Sonntag der Dauerregen übers Land und ließ Bäche und Flüsse anschwellen. Gestern nun wieder Schnee bis hinunter ins Enztal.

Den meisten Liftbetreibern in der Region hat der Wolkenbruch trotzdem nicht viel gebracht. Schnee gab es gestern auch noch auf den meisten Loipen rund um Kaltenbronn. Trotzdem konnten Langläufer dort nicht in die Spur. Wegen der starken Regenfälle und Sturmböen blieben die Loipen gestern gesperrt. „Erst müssen umgestürzte Bäume und Äste aus dem Weg geräumt werden“, sagt Kristina Schreier vom Infozentrum Kaltenbronn. Ob die Loipen in Kaltenbronn, Enzklösterle und auf dem Sommerberg geöffnet seien, könne man aktuell auf der Internetseite www.infozentrum-kaltenbronn.de nachlesen, so Schreier. Für die Spuren auf dem Dobel wählt man (07083) 7 45 31.

Der Starkregen ließ den Schnee auf dem knapp 800 Meter hohen Bad Wildbader Sommerberg schnell schmelzen, so dass keine Schneebruchgefahr bestand, wie Revierförster Andreas Wacker berichtet. Während andernorts Tannen unter der Last des nassen Schnees zusammenbrachen und Loipen sowie Wege gesperrt werden mussten, bestand auf dem Sommberg zu keiner Zeit eine Gefahr für Wanderer und Wintersportler. Nur wenige Tage konnten Langläufer die Loipe „Wildbad-Spur“ nutzen. Am Wochenende war es schon wieder vorbei mit dem Spaß. Durch das Tauwetter blitzte auf der gesamten Strecke der Untergrund hervor. Die Befürchtung, dass es durch die Schneeschmelze und den Starkregen zu Hochwasser kommt, traf übrigens nicht ein. Zwar führte die Enz relativ viel Wasser. Das floss allerdings auch zügig wieder ab, wie der Leiter des Bad Wildbader Baubetriebshofs, Samuel Mostroph festgestellt hatte.

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