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Der tiefste Punkt im Enzkreis: PZ-Redakteur Sven Bernhagen im Tiefen See in Maulbronn.
Der tiefste Punkt im Enzkreis: PZ-Redakteur Sven Bernhagen im Tiefen See in Maulbronn. © Seibel
30.09.2011

Der tiefste Punkt: Dem Enzkreis auf dem Grund gegangen

Maulbronn/Enzkreis. Die Serie "Enzkreis extrem" hat sich für die Folge am Samstag auf die Suche nach dem tiefsten Gewässer im Enzkreis gemacht. Fündig wurde die PZ in Maulbronn. Der Tiefe See dort ist gut drei Meter tief und hält damit den Rekord. Jedenfalls weiß keiner der befragten Experten Gegenteiliges zu berichten.

Etliche Angelvereine, Gemeindeverwaltungen, das Landratsamt und sogar das Geologische Landesamt in Freiburg wurden bei der Recherche als Informationsquellen angezapft. „Gut 100 stehende Gewässer gibt es im Enzkreis“, erklärt Markus Ziegler vom Umweltamt des Kreises. Alle seien zum Hochwasserschutz oder zur Fischzucht künstlich angelegt. Die Wassertiefen, die mitunter stark schwanken, seien beim Landratsamt aber nicht registriert. Lediglich die Höhe der Dämme sei verzeichnet. Der sei am Tiefen See in Maulbronn elf Meter hoch und damit der höchste im Enzkreis, so Ziegler. Das deute darauf hin, dass sich dahinter auch das tiefste Gewässer befindet. Der flächenmäßig größte See im Enzkreis ist der Aalkistensee zwischen Maulbronn und Ölbronn. Der ist seit 1979 Naturschutzgebiet. Mit seinen zwölf Hektar Wasserfläche dient er zahlreichen Vogelarten als Rast- und Brutstätte. ben

Enzkreis-Geocache unter www.pz-news.de/geocache