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Zufriedene Reiseteilnehmer vor dem Priessnitz-Sanatorium. Foto: Deutscher Naturheilbund
Zufriedene Reiseteilnehmer vor dem Priessnitz-Sanatorium. Foto: Deutscher Naturheilbund
14.07.2019

Deutscher Naturheilbund: Gesundheitsreise in den stillen Winkel Tschechiens :

Ursprüngliche Natur, grandiose Prachtbauten wie das Priessnitz-Sanatorium in einem Mix aus Kultur, Natur und Gesundheit – um dies alles zu erleben, machte sich eine 34-köpfige Reisegruppe des Deutschen Naturheilbunds im Juni im 5-Sterne-Reisebus auf den Weg an den Gräfenberg, heute Laszne Jesenik in Tchechien.

Bereits im Bus erhielten die Teilnehmer ihre Kurunterlagen und erste Infos zur Geschichte und Gegenwart des Gräfenbergs, einst Wirkstätte des Gründervaters des Naturheilbundes, Vinzenz Prießnitz, heute bekannt als tschechisches Kurbad unter dem Namen Laszne Jesenik. Positiv überrascht waren die Teilnehmer über die Vielzahl der Anwendungen, die von verschiedenen Bädern, über Massagen und Packungen reichte: Rund 14 Behandlungen pro Teilnehmer. Die allesamt, so das spätere Echo aller, sehr sorgfältig, gründlich und umsichtig von den Behandlern ausgeführt wurden. Einen Höhepunkt der Reise stellte auch der Ganztagesausflug auf die Hochschar (Serak) dar – mit 1351 Meter einer der höchsten Berge im Altvatergebirge. Rund die Hälfte der Reisegruppe nahm die Herausforderung an, vom Rotenbergpass in einer anspruchsvollen Bergkamm-Wanderung zum Georgsteinschutzhaus auf der Hochschar aufzusteigen, während die andere Hälfte die bequeme Variante mit den Bergbahnen wählte. Im Bergrestaurant traf man sich wieder und wurde dort mit einer grandiosen Aussicht und leckeren, typischen tschechischen Spezialitäten wie Heidelbeerknödeln belohnt. „Diese Reise hat mein Leben verändert“ – war einst die Aussage unseres Ehrenpräsidenten Willy Hauser über seinen ersten Besuch „bei Prießnitz“. Ganz so dramatisch sahen es die diesjährigen Teilnehmer zwar nicht, und doch, die ursprüngliche Schönheit der Wälder und Wiesen, das Brummen der Insekten und Zwitschern der Vögel, gluckern der zahlreichen Quellen, zogen alle in ihren Bann. Spätestens beim – schon zur Tradition gewordenen – feierlichen Abschlussabend an der Quelle des Naturheilbundes war man sich einig: Diese Reise ist etwas ganz Besonderes.