760_0900_128386_20BW046_TeamfotoJan_Zimmermann.jpg
Die Schülerinnen und Schüler von Kill d’Bazill aus Königsbach-Stein haben die zweitbeste Schülerfirma in ganz Deutschland auf die Beine gestellt. Archiv foto: Zimmermann 

Deutschlands zweitbeste Schülerfirma kommt aus dieser Enzkreisgemeinde

Königsbach-Stein. Die Schülerfirma Kill D’Bazill vom Lise-Meitner-Gymnasium aus Königsbach-Stein hat beim digitalen Bundeswettbewerb „Junior“ am 15. Juni den zweiten Platz belegt. Mit ihren UV-Desinfektionsgeräten für Smartphones und sonstige kleine Alltagsgegenstände überzeugten die Jungunternehmerinnen und -unternehmer die Jury.

Lediglich gegen die Schülerfirma Townaround aus Niedersachsen musste sich das Team aus dem Enzkreis geschlagen geben. Townaround gewann mit ihrer Idee, die Innenstädte als Kern des modernen Lebens wiederzubeleben.

Die baden-württembergische Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut gratulierte den Schülern: „Meine herzlichen Glückwünsche gehen an das Team Kill D’Bazill. Die elf Schülerinnen und Schüler aus Königsbach-Stein haben mit einer innovativen Geschäftsidee auf neue Bedarfe reagiert. Sie haben bewiesen, dass sie an den aktuellen Herausforderungen gewachsen sind. Durch Schülerfirmen wie Kill D’Bazill können Jugendliche die unternehmerische Selbstständigkeit erproben und den Alltag von Gründerinnen und Gründern kennenlernen. Das ist eine wertvolle Erfahrung für die Berufswahl.“

Die Jury bewertete fünf Kriterien der Junior-Firmen: ihre Geschäftsidee, ihre Video-Präsentation, einen Fragebogen, ihren Geschäftsbericht und das Jury-Interview.

Bei dem Wettbewerb gründen Schülerinnen und Schüler ihre eigene Firma, vertreiben ihre Produkte und verdienen damit echtes Geld. Sie erfahren, wie die Realität von Unternehmern aussieht – indem sie es selbst ausprobieren. Der Wettbewerb findet in Baden-Württemberg seit 2000 statt. Die Landessieger treten regelmäßig beim Bundesfinale an. Insgesamt haben in Baden-Württemberg bereits über 1800 Junior-Unternehmen mit über 24 000 Schülerinnen und Schülern am Projekt teilgenommen. Das Projekt wird in Baden-Württemberg vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus und vom Kultusministerium gefördert.