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Radiogeräte sind bei Autoknackern besonders beliebt. Die Szene wurde von der PZ nachgestellt. 
Remchinger haben Angst vor Autoaufbrüchen im Bahnhofsbereich © dpa
24.03.2011

Die Angst vor Autoknackern geht um

REMCHINGEN. Viele Remchinger Autobesitzer würden ihr „Heilix Blechle“ am liebsten in ihren Schlafzimmern parken. Nicht etwa, weil sie in ihren fahrbaren Untersatz verliebt wären. Bei ihnen grassiert vielmehr die Angst vor Aufbrüchen. „Vor allem im Bereich um die Bahngleise und beim Sportheim des FC Germania Singen schlagen immer wieder Täter zu“, berichtet ein Betroffener der PZ.

Der Remchinger weiß allein von drei Vorfällen, bei denen Pkw geknackt wurden. Die Pforzheimer Polizei bestätigte diese Delikte. „Wer sein Auto verlässt, sollte stets seine Zündschlüssel abziehen und das Lenkrad einrasten lassen“, empfiehlt die Pforzheimer Polizeisprecherin Sarah Liesenfeld. Sie rät außerdem dazu Papiere, Geld, Kleidung und Wertgegenstände nicht im Fahrzeug zurück zu lassen, „auch nicht im Kofferraum.“ .Beliebt bei Autoknackern seien Handys sowie Radio- und Navigationsgeräte. Deshalb gelte es, die abnehmbaren Bedienteile des Radios mitzunehmen und so das Gerät zu sperren. Ein weiterer Tipp: „Man sollte eine Alarmanlage einbauen lassen und diese auch konsequent nutzen.“ Wer Autoeinbrechern das Leben zu leicht macht, hat es umso schwerer bei Versicherungen. kn