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Dinkel betrachten hier (von links) Landwirtschaftsamts-Leiter Jürgen Krepp, Enzkreis-Umweltdezernent Karl-Heinz Zeller, ZG-Regionalleiter Stephan Orlemann und der Vorsitzende des Kreisbauernverbandes, Ulrich Hauser. Foto: Seibel
22.07.2015

Die Enzkreis-Landwirte hoffen auf Regen

Stress kennen nicht nur Menschen und Tiere. Von „Stressbedingungen“ auch für Getreide und Raps sprach am Mittwoch Karl-Heinz Zeller, Umwelt- und Landwirtschafts-Dezernent des Enzkreises bei der jährlichen Pressekonferenz mit dem Landwirtschaftsamt und den Bauern – diesmal bei der ZG Raiffeisen in Wilferdingen.

Bildergalerie: Jahresgespräch der Landwirte: Bauern wollen Regen

Denn die extreme Trockenheit seit Ende Juni mit Temperaturen teilweise knapp unter 40 Grad hinterließ auch auf den Äckern deutliche Spuren. So gesehen grenzt es fast an ein Wunder, dass sowohl Zeller als auch Kreisbauernverbands-Chef Ulrich Hauser sowie Landwirtschaftsamts-Leiter Jürgen Krepp und ZG-Regionalleiter Stephan Orlemann insgesamt mit der Ernte im Enzkreis und in Pforzheim noch halbwegs zufrieden sind.

Dringender Wunsch: Regen

Einig sind sich jedoch alle Beteiligten: „Wir brauchen jetzt dringend Regen.“ Dies gilt vor allem für die Sommer-Kulturen wie Mais, Zuckerrüben, Kartoffeln und das Grünland, die noch auf den Feldern stehen, wie Hauser deutlich machte. „Der dritte Grasschnitt für die Silage fällt wohl aus“, prognostizierte er. „Mit Futter auf der eigenen Fläche könnte es eng werden.“ Beim Wintergetreide (Raps, Roggen, Weizen, Gerste) geht der Bauernverbands-Vorsitzende dagegen von einer durchschnittlichen Ernte aus.

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