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Mit Birkenfelder Schülern und Maskenträgern der „Hogebire“ pflanzten OGV-Chef Joachim Hausmann (von rechts) und Bernhard Reisch, Obstexperte des Enzkreises, einen Hakenbirnenbaum auf dem Gelände der Ludwig-Uhland-Schule. Foto: Hepfer
Mit Birkenfelder Schülern und Maskenträgern der „Hogebire“ pflanzten OGV-Chef Joachim Hausmann (von rechts) und Bernhard Reisch, Obstexperte des Enzkreises, einen Hakenbirnenbaum auf dem Gelände der Ludwig-Uhland-Schule. Foto: Hepfer
„Hogebire“ mit ihrem Hakenstiel.
„Hogebire“ mit ihrem Hakenstiel.
19.11.2015

Die „Hogebire“ soll in Birkenfeld wieder Früchte tragen

Im Volksmund werden die Einwohner Birkenfelds „Hogebire“ genannt. Und auch in der Ortschronik ist die namengebende „Hakenbirne“ als wohlschmeckende Frucht mit rauer Schale und weichem Kern beschrieben. Darüber hinaus gibt es seit 2008 auch noch den Fasnetsverein „Hogebire“, dessen Mitglieder mit Holzmasken in Birnenform die fünfte Jahreszeit feiern.

Diese Kombination war für den Enzkreis Grund genug, im Rahmen einer landesweiten Aktion die Streuobstpatenschaft für die „Hogebire“ zu übernehmen. Gestern wurde auf dem Gelände der Birkenfelder Ludwig-Uhland-Schule der erste „Hogebire“-Baum seit Jahrzehnten neu gepflanzt.

Wenn es nach Bernhard Reisch, dem Obstbauberater des Landratsamtes geht, sollen weitere folgen. „Im Fall der Hakenbirne ist uns die Entscheidung nicht schwergefallen“, versichert er. „Es gibt in Baden-Württemberg viele alte Obstsorten, die aussterben und verloren gehen, wenn nichts passiert.“ Dafür hat Reisch auf Enzkreis-Kosten bei einer Baumschule Ableger zur Veredelung in Auftrag gegeben. Einen davon erhielt die Ludwig-Uhland-Schule.

„Es ist eine Ehre, dass unsere Schule für diesen speziellen Birnenbaum ausgewählt worden ist“, freut sich Konrektorin Birgit Dreißigacker.Zur Patenschaftsaktion des Enzkreises zählen nur noch zwei weitere Obstsorten, nämlich die Ersinger Frühzwetschge und die Apfel-Renette aus Serres. Mehr lesen Sie am Freitag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.