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Klinik mit Aussicht: Das Krankenhaus Neuenbürg hoch über dem Enztal mit dem Neubau (links), der für die Zukunft steht. Foto: Ketterl, Archiv
Klinik mit Aussicht: Das Krankenhaus Neuenbürg hoch über dem Enztal mit dem Neubau (links), der für die Zukunft steht. Foto: Ketterl, Archiv
28.07.2015

Die Krankenhäuser Mühlacker und Neuenbürg bekommen neue Profile

Optimismus trotz noch immer tief roten Zahlen: Bei den Enzkreis-Kliniken funktioniert das derzeit. Der Grund: Die Krankenhäuser in Mühlacker und Neuenbürg bekommen Zug um Zug völlig neue Profile.

In der Senderstadt ist man dabei schon ein großes Stück weit vorangekommen mit runderneuerten Patientenzimmern, neuer Radiologie und dem Linksherzkathedermessplatz, der im Zentrum des neuen Schwerpunkts in der Herzmedizin steht. Nur der verzögerte Start des Messplatzes trübt noch die Finanzentwicklung im laufenden Jahr. Professor Jörg Martin, Geschäftsführer der Muttergesellschaft Regionale Kliniken Holding, skizzierte dem Kreistag jetzt erstmals genauer, wie sich das bisherige Sorgenkind, das kleine Krankenhaus Neuenbürg entwickeln soll.

Bekannt war bislang das neue Herzstück: Professor Stefan Sell, der aus Bad Wildbad nach Neuenbürg wechselt, soll bis zum Jahresbeginn 2016 ein „Gelenkzentrum Schwarzwald“ aufbauen. Die landschaftlich schöne Lage wird damit gleichzeitig Pate und Marke. Neuenbürg wird einerseits eine Spezialklinik beispielsweise für Patienten, die dauerhafte Prothesen als Ersatz für kaputte Gelenke brauchen, chirurgische Eingriffe bei Arthrose oder Rheuma, Operationen an Händen und Füßen. Andererseits soll der Grundversorgungscharakter erhalten bleiben. Innere Medizin und allgemeine Chirurgie werden zwar weniger Betten haben als die heutigen 74. Mehr lesen Sie am Mittwoch in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.