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Landrat Karl Röckinger (links) und Neuenbürgs Bürgermeister Horst Martin.
Landrat Karl Röckinger (links) und Neuenbürgs Bürgermeister Horst Martin.
Bringt das Regierungspräsidium ins Schwitzen: Der erfahrene Bürgermeister Jürgen Kurz (links) diskutiert 2014 bei der Erörterung des A8-Ausbaus mit Sebastian Zickler (rechts) und dessen Chef Peter Zeisberger über Verfahrensfragen. Foto: Ketterl, Archiv
Bringt das Regierungspräsidium ins Schwitzen: Der erfahrene Bürgermeister Jürgen Kurz (links) diskutiert 2014 bei der Erörterung des A8-Ausbaus mit Sebastian Zickler (rechts) und dessen Chef Peter Zeisberger über Verfahrensfragen. Foto: Ketterl, Archiv
09.07.2015

Die alten Hasen in der Kommunalpolitik bleiben länger im Amt

Künftig soll für Landräte und Bürgermeister erst mit 73 Jahren Schluss sein. Kreischef Karl Röckinger und Schultes Jürgen Kurz könnten ihre Amtsperioden vollenden.

Bis zum Umfallen sollten Bürgermeister und Landräte nun wirklich nicht arbeiten. Zwei der erfahrensten Kommunalpolitiker in der Region könnten jetzt aber zumindest etwas länger bleiben, als sie gedacht hatten. Für Landrat Karl Röckinger, 65 Jahre, und Niefern-Öschelbronns Rathauschef Jürgen Kurz, 67, wäre bisher eigentlich mit 68 Jahren Schluss gewesen. So schreibt es die baden-württembergische Kommunalverfassung vor. Doch die grün-rote Landesregierung hat sich darauf verständigt, die Altersgrenze anzuheben. Kreischef Röckinger und Schultes Kurz können ihre Amtsperioden voll ausschöpfen.

Den Stein ins Rollen brachte im September vergangenen Jahres Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Ginge es nach dem grünen Vormann, wäre die Altersgrenze ganz gefallen. Doch da spielte der Koalitionspartner nicht mit. Grüne und SPD einigten sich jetzt auf diesen Kompromiss: Bewerber sollen bis zur Vollendung des 67. Lebensjahrs wählbar sein – bisher dürfen sie höchstens 65 sein. Ins Amt gewählte Bürgermeister und Landräte können bis Ablauf des 73. Jahres bleiben – seither müssen sie mit 68 den Schreibtisch räumen.

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