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Gärtnern, wo einst das Schloss stand: Das Gelände in der Ortsmitte ist heutzutage eine grüne Oase.  Foto: Meyer 

Die fast vergessene Geschichte des Schlosses von Tiefenbronn: Warum sich ein Ortshistoriker nun auf Spurensuche begibt

Tiefenbronn. Wo heute in der Tiefenbronner Ortsmitte in Gemüsegärten Tomaten, Gurken und Co. gehegt und gepflegt werden, stand einst das Schloss der Herren von Gemmingen. Neben der Kirche Maria Magdalena residierte die Familie, die im Biet von 1407 an das Sagen hatte. Heute erinnert nur noch die Schlossmauer an das alte Gebäude – und natürlich Ortshistoriker Dieter Leicht. Er hat es sich schon vor Jahren zur Aufgabe gemacht, diesen Teil der Tiefenbronner Geschichte zu erforschen und sogar rekonstruiert, wie das Schloss ausgesehen hat. Auf einem historischen Rundgang, der vor ein paar Jahren angelegt wurde, kann man sich in die Zeit derer von Gemmingen zurückversetzen lassen.

„Die Familie hat von Hohenwart bis Lehningen geherrscht“, berichtet der Ortshistoriker. Hauptsitz sei eigentlich

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