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Die Ampeln stehen an diesem Knoten auf der Regelbaumstraße nur auf Zeit: Die Umleitung der gesperrten B 10 macht das nötig. Doch Autofahrer kritisieren die Schaltung dieser Ampeln. Wie auf unserem Bild hat die Hauptrichtung oft rot, wenn niemand aus den Seitenästen einbiegen will.
Die Ampeln stehen an diesem Knoten auf der Regelbaumstraße nur auf Zeit: Die Umleitung der gesperrten B 10 macht das nötig. Doch Autofahrer kritisieren die Schaltung dieser Ampeln. Wie auf unserem Bild hat die Hauptrichtung oft rot, wenn niemand aus den Seitenästen einbiegen will.
28.08.2017

Die rote Geduldsprobe: Behelfsampeln ärgern Autofahrer

Das ist doch eine völlig sinnlose Warterei“, ereifert sich ein Königsbacher, der derzeit fast täglich mit dem Auto in den Pforzheimer Westen muss. Er fährt über Kämpfelbach zum Ersinger Kreuz und dann weiter auf der Regelbaumstraße zu dem Knoten mit der Landesstraße zwischen Keltern und Pforzheim.

Dort trifft er auf viele Fahrer, die wegen der gesperrten B 10 auf der Umleitung über Keltern nach Remchingen wollen. Auf mächtig viel Verkehr also. Aber dass es an dem Verkehrsknoten derzeit ständig staut, das macht er den Behelfsampeln zum Vorwurf, die dort in der Umleitungszeit für mehr Sicherheit sorgen sollen. Doch so, wie sie derzeit geschaltet seien, klagt der Königsbacher, sorgten sie künstlich für Wartezeiten.

Seine Hauptkritik: Wenn er vom Ersinger Kreuz her in der Schlange vor der roten Ampel wartet, dann hat auch der Gegenverkehr rot – „in 90 Prozent der Fälle warte ich aber, ohne dass von der Seite irgendjemand einbiegen will.“ Weder Verkehr, der nach Norden will, von der Überleitung von der Landesstraße aus Richtung Pforzheim her, noch Autos, die vom Parkplatz der dortigen Waldschänke auf die Straße wollen. Alle warten, keiner fährt.

Das Regierungspräsidium Karlsruhe, zuständig für die Umfahrungen der Großbaustelle auf der B 10, ist auf die aktuelle Kritik noch nicht aufmerksam geworden. Sollte sich Handlungsbedarf herausstellen, versuche man gleichwohl nachzubessern, so Sprecher Uwe Herzel. Im Juli habe man die Ampelregelung schon einmal angepasst. Schon wegen des starken Verkehrs, der durch die noch Monate andauernde B 10-Sperrung anfalle. Auf dem betroffenen Bundesstraßenabschnitt seien schließlich normalerweise im Schnitt rund 17 000 Fahrzeuge täglich unterwegs.

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