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Beim Filmdreh: die aus Keltern stammende Regisseurin Britt Abrecht mit Kameramann Marius Kast. Foto: Servillano Pantillo
Beim Filmdreh: die aus Keltern stammende Regisseurin Britt Abrecht mit Kameramann Marius Kast. Foto: Servillano Pantillo
12.02.2019

Dietlinger Regisseurin zeigt Film für einen guten Zweck

Keltern. Für Bürgermeister Steffen Bochinger, der in diesem Jahr in zwei Teilorten Jubiläen auszurichten hat, war sofort klar: „Wir machen da etwas Tolles draus“, erinnert er sich. Regisseurin Britt Abrecht und Schauspielerin Hannah Jasna Hess, beide Dietlingerinnen, die im Sommer 2018 Premiere ihres Werkes „Im Schatten der Sonne“ gefeiert haben, zeigen den Film erneut. Und zwar vor Ort.

Im Rahmen des Jubiläums 1100 Jahre Ellmendingen ist der Streifen, der auch in Keltern gedreht wurde, am Freitag, 22. Februar, 20 Uhr, in der Mehrzweckhalle in Ellmendingen zu sehen. Hallenöffnung ist bereits um 19 Uhr. Die Bewirtung übernimmt das Weingut Seemann aus Ellmendingen. Der Eintritt kostet für Erwachsene fünf Euro, für Kinder 2,50 Uhr. Halle und Technik stellt die Gemeinde kostenfrei zur Verfügung.

Der Spielfilm „Im Schatten der Sonne“ erzählt die Geschichte der Tänzerin Sophie, die die nach einem schweren Autounfall ihr Leben neu ausrichten muss. Gemeinsam entwickelten die Studentinnen Britt Abrecht und Hannah Jasna Hess die Geschichte über Inklusion in unterschiedlicher Form in der Gesellschaft, schrieben das Drehbuch und produzierten den Spielfilm. Abrecht führte Regie und Hess spielte die Hauptrolle Sophie. Für beide ist es ihr Spielfilmdebüt.

Der Erlös des Abends kommt zur Hälfte den Produzentinnen und zur anderen Hälfte der PZ-Hilfsaktion „Menschen in Not“ zu Gute. Die PZ-Aktion leitet die Spende, voll umfänglich weiter: an das Heilpädagogische Reitprojekt für Bewohner des Wohn- und Förderzentrum Haus am Kappelhof in Pforzheim. Eine spezialisierte Mitarbeiterin der Caritas begleitet diese Maßnahmen mit Bewohnern, die entweder körper- und /oder geistig behindert sind in Huchenfeld. Die Gewinner dieser Maßnahmen sind deshalb ganz eindeutig die betroffenen Menschen.