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09.02.2018

Digitale Lernplattformen bei Schulen in der Region beliebt

Enzkreis/Pforzheim. Die Carl-Dittler-Realschule in Remchingen, die Willy-Brandt-Realschule in Königsbach-Stein sowie die Brötzinger Schule in Pforzheim nehmen an der digitalen Lernplattform des Landes teil. Mit der zentralen Plattform soll den Schulen in Baden-Württemberg eine verlässliche, schulübergreifende, datenschutzkonforme Lösung für digitales Lernen zur Verfügung gestellt werden.

Die Einführungsphase der digitalen Bildungsplattform ist zum Beginn des zweiten Schulhalbjahres 2017/18 angesetzt. Im Anschluss an die anderthalbjährige Einführungsphase soll eine strukturierte Auswertung erfolgen, um möglichen Nachbesserungsbedarf zu identifizieren. Bis zum Ende der Bewerbungsfrist hatten insgesamt 930 Schulen Interesse an der Plattform bekundet.

Rund ein Viertel der Schulen hat sich für die Auswertung der Plattform in der Einführungsphase beworben. „Die große Nachfrage zeigt: Wir brauchen diese integrierte Arbeits-, Lern- und Kommunikationsplattform für Schulen in Baden-Württemberg dringend. Mit der digitalen Bildungsplattform wollen wir neue Standards setzen, und die Möglichkeiten in diesem Bereich für die Schulen im Land deutlich erweitern“, so die Landtagsabgeordnete Stefanie Seemann (Grüne) aus Mühlacker. Zentral sei die Unterstützung der Planung, Durchführung und Auswertung des Unterrichts. Weitere Schwerpunkte seien teamorientierte Schul- und Unterrichtsentwicklung, Kommunikation zwischen Lehrenden und Lernenden sowie der Lehrenden untereinander. „Mit dem Start der Bildungsplattform können perspektivisch weitere zentrale Online-Angebote oder digitale Bildungsmedien sowie Schulverwaltungsprogramme eingebunden werden.“ Ein Ziel sei die bessere Datensicherheit im schulischen Umfeld.