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Kreisarchivar Martin Frieß ist stolz darauf, dass Teile des Calwer Archivs digitalisiert worden sind und die Nutzerzahlen steigen.  Foto: Schabert/PZ-Archiv 

Digitalisierung wird zum Volltreffer: Calwer Kreisarchiv teilweise umgestellt

Kreis Calw. „Zu Beginn bin ich gegen den Strom geschwommen“, blickt Kreisarchivar Martin Frieß zurück. Doch fünf Jahre nach seinem nahezu avantgardistischen Bestreben, Teile des Archivs zu digitalisieren, hat sich gezeigt, dass Frieß den Kern der Zeit getroffen hat. Nach einem Digitalisierungsprojekt der Hochschule Pforzheim wurde das Calwer Kreisarchiv im Juli 2018 freigeschaltet. Seither steigen die Nutzerzahlen und Digitalisate.

Bereits zum jetzigen Zeitpunkt weist das digitale Archiv mit 24.300 Nutzern eine Steigerung von 45 Prozent zum Vorjahr auf. Insgesamt gab es dieses Jahr 2,2 Millionen Seitenaufrufe mit einer Verweildauer von knapp vier Stunden. Die Anzahl der aufgerufenen Titel hat sich von 90.000 auf 336.000 ebenso vervielfacht. „Ich gehe schon davon aus, dass die gestiegenen Zahlen auch mit Corona zu tun haben“, mutmaßt Frieß. Derzeit kann über die Internetseite auf 230.000 Digitalisate zugegriffen werden.

Mehr über die Teil-Digitalisierung des Calwer Kreisarchivs lesen Sie am Samstag, 21. November, in der „Pforzheimer Zeitung - Ausgabe Nordschwarzwald“ oder im E-Paper auf PZ-news.