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Investitionsschub für die Einrichtungen in Öschelbronn: Die Klinik will einen Neubau errichten, das Carus-Institut plant Erweiterungen, das Johanneshaus will Zug um Zug die Pflegehäuser sanieren. Der bestehende Bebauungsplan sollte angepasst werden, doch das reicht nicht. Die Gemeinde startet ein volles Verfahren.  Foto: Tilo Keller, Archiv
Investitionsschub für die Einrichtungen in Öschelbronn: Die Klinik will einen Neubau errichten, das Carus-Institut plant Erweiterungen, das Johanneshaus will Zug um Zug die Pflegehäuser sanieren. Der bestehende Bebauungsplan sollte angepasst werden, doch das reicht nicht. Die Gemeinde startet ein volles Verfahren. Foto: Tilo Keller, Archiv
26.10.2016

Doch keine leichte Medizin - Bauverfahren für neue Klinik in Öschelbronn schwierig

Das Bauverfahren für neue Klinik in Öschelbronn sowie die Projekte der anderen Einrichtungen ist schwieriger als gedacht. Umfangreiche Prüfungen für Erweiterungen auf dem Eichhof-Gelände sind jetzt nötig.

Mit einem überarbeiteten Bebauungsplan wollte die Gemeinde Niefern-Öschelbronn dem großen medizinischen und pflegerischen Block auf dem Öschelbronner Eichhof-Gelände neue Entwicklungschancen ermöglichen. Die Einrichtungen investieren viel Geld. Das betrifft auch Hunderte Beschäftigte in diesem Bereich, davon allein rund 200 in der Klinik sowie 200 im Johanneshaus. Doch das vereinfachte Verfahren, das der Gemeinderat im Juni für die Klinik, das Johanneshaus sowie das Carus-Institut und die Firma Abnoba auf den Weg brachte, klappt nun doch nicht. Die Rathausverwaltung hat sich jetzt für ein Vollverfahren entschlossen.

Schwerwiegende Eingriffe

„Die vorliegenden Planungen der Eigentümer des Eichhofs berühren Grundzüge des Bebauungsplans“, erklärte Bauverwaltungsleiter Uwe Engelsberger der Ratsrunde. Zudem müsse die Erweiterung der Firma Abnoba im bisherigen Sondergebiet „Altenheim und Klinik“ neu gefasst werden, da der Betrieb als produzierendes Gewerbe anzusehen sei.

Die Gemeindeverwaltung muss nun ein umfangreiches Programm anpacken – das Ratsgremium ebnete dafür den Weg mit einem Beschluss für ein komplettes Bauverfahren. Nötig seien neben den Bauvorschriften zum Beispiel eine Umweltprüfung und erstmals ein Grünordnungsplan.

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